November 2019

[vdav] weist Entwurf der eprivacy-Richtlinie als realitätsfern und undurchführbar zurück

Die EU-Kommission hat am 10. Januar 2017 den Entwurf einer Richtlinie zum zukünftigen Umgang mit personenbezogenen Daten in der elektronischen Kommunikation – der sog. eprivacy-Richtlinie – vorgelegt.

Mit Art. 15 des Entwurfs haben die Brüsseler Experten allerdings Regelungen formuliert, die nicht nur vollkommen an der Realität vorbeigehen, sondern auch schlicht undurchführbar sind. Informationspflichten über die Eintragungen in Kommunikationsverzeichnissen wie Telefonverzeichnissen sollen den Verlegern oder Auskunftsbetreibern auferlegt werden. Dass diese in der Regel keinen Kontakt zu den Personen haben, die dort gefunden werden möchten und schon aufgrund anderer datenschutzrechtlicher Vorschriften gar keinen Kontakt zu diesen aufnehmen dürfen, haben die Brüsseler schlicht übersehen. Würde Art. 15 in der vorgelegten Form Rechtskraft erlangen, wäre dies nicht nur das Aus für Kommunikationsverzeichnisse mit den Kontaktdaten Privater wie Das Örtliche oder Das Telefonbuch, sondern auch für die Telefonauskunft. Dies nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. Die von der Kommission kommunizierten Ziele wie Entbürokratisierung, optimierter Datenschutz, fairer Wettbewerb und optimierte Kommunikationsmöglichkeiten werden so nicht nur nicht erfüllt, sondern in Gänze konterkariert.

Der [vdav] wird sich daher mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür einsetzen, dass weite Teile der Richtlinie, insbesondere Art. 15, den tatsächlichen Voraussetzungen angepasst werden. „In dieser Form ist der Entwurf schlicht unbrauchbar und dient weder den Interessen der Bürger, noch den betroffenen Branchen. Tausende von Arbeitsplätzen in den Unternehmen sind so akut gefährdet, ebenso wie eine freie Kommunikation unter fairen wettbewerbsfördernden Bedingungen. Dies kann und darf nicht im Interesse der EU und der nationalen Gesetzgeber liegen“, betont [vdav]-Präsident Olaf H. Tonner.

Sie finden hier die Hintergründe und die ausführliche Stellungnahme des [vdav]. Des Weiteren können Sie hier die Stellungnahme in englisch / Statement in english downloaden.

Google Stadia ist gestartet

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[vdav]-Ehrenpräsident Norbert Beleke verstorben

 

 

 

 

 

Mit großer Bestürzung haben wir Kenntnis davon nehmen müssen, dass unser langjähriger Präsident und Ehrenpräsident, der Essener Verleger Norbert Beleke, am 11. November im Alter von 90 Jahren verstorben ist.

Norbert Beleke leitete fast 18 Jahre die Geschicke des [vdav] als Präsident, nachdem er zuvor schon in verschiedenen Gremien erfolgreich tätig war. Im Jahr 2000 wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt. In die Amtszeit Belekes fielen insbesondere für die Verleger von Telekommunikationsverzeichnissen so wichtige Ereignisse wie die Vergabe der früheren Amtlichen Telefonbücher an DeTeMedien und ihre Partnerverlage, der Aufbau eines flächendeckenden Verzeichnismarktes im wiedervereinigten Deutschland, die Deregulierung und Liberalisierung der Telekommunikation mit ihren weitreichenden Auswirkungen auf die Verzeichnis-Branche und natürlich die Entwicklung der digitalen Medien.

Mit Norbert Beleke hat der [vdav] einen Unternehmer im wahrsten Sinne des Wortes verloren. Mit ungeheurem Engagement hat der im westfälischen Lünen geborene, seit vielen Jahren in Essen beheimatete Beleke mit seinen Mitarbeitern/innen seine in der Ruhrmetropole und in Lübeck ansässigen Unternehmen – in Spitzenzeiten mehr als ein Dutzend - auf- und ausgebaut. Der Verlag Beleke und das Verlagshaus Schmidt-Römhild, sein großer Stolz, gehören schon lange zu den führenden Unternehmen der Branche. Erst vor wenigen Monaten hat sich Beleke schweren Herzens von seinem Lebenswerk verabschiedet, es endgültig in andere Hände gegeben und sich ins eigentlich eher ungewohnte Privatleben zurückgezogen. Für ihn als Vollblutunternehmer ein Schritt, den er sich nicht einfach gemacht und lange herausgezögert hat. Urlaub, gar Müßiggang, waren für Beleke Zeit seines Lebens Fremdworte. Hobbies wie das Reiten, Tennis oder auch die Arbeit in seinem artenreichen Garten übte er zweitweise mit großer Freude aus, seine wirkliche Passion aber waren bis zuletzt seine Unternehmen.

Mit Norbert Beleke ist aber nicht nur ein großer Verleger und Unternehmer verstorben, sondern ein Mensch, dem auch in schwierigen Situationen menschliches Wohlwollen, Vertrauen und gegenseitiger Respekt sehr viel bedeutete.
Beleke war unter anderem Träger der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland, die er nicht nur für sein unternehmerisches, sondern auch sein soziales Engagement erhielt. Der nach eigenen Worten „halbe Lübecker“ war auch in der Deutschen Verkehrswacht und dem Verband der Kinderärzte viele Jahre sehr aktiv. Sein Unternehmen war zudem Stifter vieler Preise und Auszeichnungen.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, seiner Gattin, seiner Tochter und seinen Enkeln/innen sowie allen Verwandten und Freunden, aber auch seinen Mitarbeitern.

Der [vdav] und seine Mitgliedsunternehmen haben mit Norbert Beleke einen großartigen Unternehmer und Menschen verloren, dem wir ein ein gebührendes Andenken bewahren werden.

Die Beisetzung findet am Montag, 18.11.2019, um 12:00 Uhr, Bergfriedhof, Scheppener Weg, 45239 Essen-Heidhausen, statt.

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