Dezember 2025

Verzeichnismarken Das Telefonbuch, Gelbe Seiten und Das Örtliche bündeln Kräfte in der pdm solutions GmbH

Im Wege einer Verschmelzung wurden auf die pdm solutions GmbH mehrere bislang eigenständig agierende Gesellschaften, die zentrale Aufgaben in Produktentwicklung, Werbung und Kommunikation für die Marken Das Telefonbuch, Das Örtliche, Gelbe Seiten, die Plattformen GoLocal und Meinungsmeister verantworteten, in einer Gesellschaft zusammengeführt.Grundlage hierfür sind die notariell beurkundeten Verschmelzungsverträge vom 20. August 2025.Durch die Integration der ehemals eigenständigen operativen Einheiten - Das Örtliche Service- und Marketing GmbH, Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft mbH, Das Telefonbuch Servicegesellschaft mbH, Tele-Auskunft Online GmbH, GoYellow GmbH und GoLocal GmbH & Co. KG - werden die technischen, organisatorischen und kommunikativen Kompetenzen für die zugehörigen Marken nun zentral in der pdm solutions GmbH gebündelt.Bislang war die pdm solutions GmbH eine 100%ige Tochtergesellschaft der DTM Deutsche Tele Medien GmbH. Mit Abschluss der Reorganisation wird die pdm nun gemeinsam von der DTM und 79 Partnerverlagen getragen. Damit öffnet sich die Gesellschaft erstmals vollständig für die gesamte Herausgebergemeinschaft und schafft eine moderne, klare und zukunftsfähige Eigentümerstruktur für die zentrale technisch-/operative Einheit der Verzeichnismarken.

Effiziente Strukturen und klare Verantwortlichkeiten

Für die Marken und Produkte bleibt das operative Geschäft zunächst unverändert. Über die nächsten Schritte der strategischen Weiterentwicklung im Rahmen der Digitalisierung informiert pdm zu einem späteren Zeitpunkt.

Stimmen aus der Geschäftsführung

Christian Baumert, Geschäftsführer der pdm solutions GmbH, erklärt: "Mit der Bündelung der operativen Einheiten schaffen wir eine moderne, stabile Struktur, die unsere Marken langfristig stärkt. Die Zusammenführung ist ein konsequenter Schritt, um Prozesse zu vereinheitlichen, Synergien zu nutzen und unsere Organisation klar auf die Anforderungen eines digitalen Marktes auszurichten."

Michael Kranich, Geschäftsführer der DTM Deutsche Tele Medien GmbH, ergänzt: "Die neue Eigentümerstruktur zeigt, wie geschlossen die Herausgebergemeinschaften in die Zukunft geht. Wir schaffen mit dieser Veränderung eine gemeinsame Basis, die Innovationskraft, Effizienz und Verlässlichkeit vereint."

 

Frohe Weihnachten

Der [vdav] wünscht ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Übergang in ein in jeder Beziehung glückliches und erfolgreiches Jahr 2026. Auf ein Neues in 2026. 

VDAV zeichnet offenen Brief des BVMW an Bundesministerin Bas mit

Respekt gegenüber dem Mittelstand als Fundament unseres Gemeinwesens

Sehr geehrte Frau Bundesministerin,
mit großer Verwunderung und Sorge haben wir Ihre jüngsten Aussagen beim Bundeskongress der Jusos am vergangenen Wochenende zur Kenntnis genommen. In Ihrem Rückblick auf den Arbeitgebertag der BDA äußerten Sie: „Da saßen sie, meistens waren es Männer, in ihren bequemen Sesseln, der ein oder andere im Maßanzug und die Ablehnung war deutlich zu spüren.“ sowie weiter: Ihnen sei klar geworden, „gegen wen wir eigentlich gemeinsam kämpfen müssen“.
Diese Worte treffen nicht lediglich die Personen, die an diesem Tag im Saal saßen. Sie treffen Millionen von Selbständigen, Unternehmerinnen und Unternehmern im Mittelstand, ebenso ihre Beschäftigten, Auszubildenden und Familien. Denn sie alle sind es, die tagtäglich Werte schaffen, Arbeitsplätze sichern, Innovationen hervorbringen und damit die Grundlage all jener sozialen Leistungen legen, die unser Gemeinwesen ausmachen — einschließlich derjenigen Sozialpolitik, die die Bundesregierung aktuell weiter ausbaut.
Noch schwerer wiegt Ihre Wortwahl vor dem Hintergrund, dass sich unser Land inzwischen seit mehreren Jahren in einer wirtschaftlichen Rezession befindet. Gerade in einer solchen Phase, in der viele Betriebe um Investitionen, Wettbewerbsfähigkeit und oft auch um ihre Existenz ringen, brauchen Unternehmerinnen und Unternehmer politischen Rückhalt und Vertrauen — keine pauschale Abwertung, keine Unterstellungen und keine Sprache, die Fronten aufbaut, wo partnerschaftliches Problemlösen gefragt ist.
Sehr geehrte Frau Bundesministerin,
wenn eine Bundesministerin öffentlich den Eindruck vermittelt, Unternehmerinnen und Unternehmer seien Gegner, gegen die „gemeinsam gekämpft“ werden müsse, dann stellt dies einen Bruch mit dem Geist von sozialer Marktwirtschaft, partnerschaftlichem Dialog und gesellschaftlichem Respekt dar. Und es ist ein Affront gegenüber denjenigen, die dieses Land mit ihrer Arbeit, ihren Investitionen und ihrem Risiko überhaupt am Laufen halten.
Der Mittelstand steht für Zusammenarbeit, nicht für Konfrontation. Wir stehen für Verantwortung, nicht für Polemik. Wir stehen für die Menschen, die morgens öffnen, abends abschließen, die ausbilden, Maschinen warten, Produkte entwickeln, Dienstleistungen erbringen, Steuern zahlen und damit das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden.
Diese Menschen erwarten kein Schulterklopfen, aber sie haben Anspruch auf Respekt. Auf Fairness. Auf einen politischen Diskurs, der nicht spaltet, sondern verbindet. Und auf eine Bundesregierung, die Leistungsträger nicht pauschal abwertet, sondern deren Beitrag würdigt.
Sehr geehrte Frau Bundesministerin,
wir möchten Sie eindringlich bitten, Ihre Aussagen öffentlich zu präzisieren und klarzustellen, dass Sie den Mittelstand nicht als Gegner verstehen, sondern als unverzichtbaren Teil unserer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stabilität. Wir erwarten, dass die Bundesregierung Unternehmerinnen und Unternehmer nicht in stereotype Bilder presst, sondern als Partner behandelt – so wie es dem Anspruch einer verantwortungsvollen Regierungsführung entspricht.
Der Mittelstand steht bereit, lösungsorientiert an den großen Herausforderungen unserer Zeit mitzuwirken.
Dafür braucht es Dialog auf Augenhöhe, nicht Kampfbegriffe. Und es braucht Respekt – auch und gerade seitens einer Bundesministerin. Lassen Sie uns hierzu in einem konstruktiven Dialog bleiben.
Mit freundlichen Grüßen
Senator a.D. Christoph Ahlhaus