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KarriereNews
29.05.2013 - Der Arbeitsmarkt im Mai: Solide Entwicklung in schwierigem konjunkturellen Umfeld
„Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich insgesamt weiter in einer guten Grundverfassung, und entwickelt sich solide in dem schwierigen konjunkturellen Umfeld.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.
Arbeitslosenzahl im Mai: -83.000 auf 2.937.000
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +82.000
Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,3 Prozentpunkte auf 6,8 Prozent
Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit Im Zuge der Frühjahrsbelebung ist die Arbeitslosigkeit im Mai weiter gesunken. Sie hat gegenüber April um 83.000 auf 2.937.000 abgenommen. Insgesamt fiel die Frühjahrsbelebung schwächer aus als in den Vorjahren. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat daher um 21.000 angestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr waren 82.000 Menschen mehr arbeitslos gemeldet.
Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen, belief sich im Mai 2013 auf 3.898.000 Personen. Das waren 5.000 weniger als vor einem Jahr. Dass die Unterbeschäftigung im Vorjahresvergleich – im Gegensatz zur Arbeitslosigkeit – weiter gesunken ist, hängt auch damit zusammen, dass weniger Menschen an arbeitsmarktpolitischen Programmen teilnehmen. Insbesondere die Förderung der Selbständigkeit ist zurückgegangen.
Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit betrug im April 2,26 Millionen und die Erwerbslosenquote lag bei 5,4 Prozent.
Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) waren im Mai 935.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Mai 2012 ergibt sich ein Anstieg von 104.000. Damit lag die Arbeitslosigkeit in der Arbeitslosenversicherung zuletzt vor einem Jahr unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt 842.000 Personen erhielten im Mai Arbeitslosengeld; 62.000 mehr als vor einem Jahr.
Entwicklung in der Grundsicherung
Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II in der Grundsicherung (SGB II) lag im Mai bei 4.464.000. Gegenüber Mai 2012 war dies ein Rückgang von 24.000 Personen. 8,3 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter sind hilfebedürftig. In der Grundsicherung waren 2.002.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 23.000 weniger als vor einem Jahr. Dass ein Großteil der Arbeitslosengeld II-Bezieher nicht arbeitslos gemeldet ist, liegt daran, dass diese Personen erwerbstätig sind, kleine Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder sich noch in der Ausbildung befinden.
Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
Trotz konjunktureller Schwäche sind Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bis ins erste Quartal saisonbereinigt gewachsen. In den aktuellen Daten haben sich die Anstiege nicht mehr fortgesetzt; dies dürfte auch damit zusammen hängen, dass witterungsbedingte Einschränkungen bis in den April anhielten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen im April gegenüber dem Vorjahr um 277.000 auf 41,69 Millionen gestiegen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach der Hochrechnung der BA im März gegenüber dem Vorjahr um 368.000 auf 29,09 Millionen Personen zugenommen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wächst in den meisten Bundesländern. Auch die Betrachtung nach Branchen zeigt fast ausschließlich Zuwächse – insbesondere bei den Wirtschaftlichen Dienstleistungen (ohne Zeitarbeit), im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Verarbeitenden Gewerbe. Abnahmen gab es vor allem in der Zeitarbeit.
Arbeitskräftenachfrage
Die gemeldete Nachfrage nach Arbeitskräften hat im Mai weiter nachgegeben. 437.000 Arbeitsstellen waren bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet, das sind 62.000 weniger als vor einem Jahr. Besonders gesucht sind zurzeit Fachleute in den Bereichen Mechatronik, Energie und Elektro, Metall-, Maschinen- und Fahrzeugbau sowie Verkauf und Gesundheit. Der Stellenindex der BA, der BA-X, ging um drei Punkte auf 144 Punkte zurück. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 27 Punkte im Minus.
Ausbildungsmarkt
Von Oktober 2012 bis Mai 2013 wurden der Ausbildungsvermittlung insgesamt 439.000 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 9.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Zugleich haben bislang rund 465.000 Bewerber die Ausbildungsvermittlung der Arbeitsagenturen und der Jobcenter bei der Suche nach einer Lehrstelle eingeschaltet. Das waren 6.000 weniger als vor einem Jahr. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es allerdings zu früh, um eine differenzierte Einschätzung zur weiteren Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt zu geben. Auch die Daten der Kammern zu den bisher abgeschlossenen Ausbildungsverträgen liegen noch nicht vor. [PM Bundesagentur für Arbeit, 29.5.2013]
17.04.2013 - Der Ausbildungsmarkt im Wandel
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) veranstaltet am 17. April den Tag des Ausbildungsplatzes. Zum 18. Mal findet dieser Aktionstag statt, bei dem bundesweit die Mitarbeiter der Arbeitsagenturen für Ausbildung werben. Anfangs ging es hauptsächlich darum, möglichst viele Ausbildungsplätze bei den Arbeitgebern einzuwerben. Heute stellt der Ausbildungsmarkt Betriebe und Jugendliche vor neue Herausforderungen.
Raimund Becker, Vorstandsmitglied der BA kommentiert: „Es gibt regional große Unterschiede in Deutschland. Das sehen wir zum Beispiel am Verhältnis von Bewerbern zu gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen. In Hamburg kamen im letzten Jahr auf eine betriebliche Ausbildungsstelle nur 0,8 Bewerber, in Nordrhein-Westfalen waren es 1,45. Das bedeutet, dass die Arbeitgeber in Regionen wie Hamburg bei der Bewerbersuche vor besonders großen Herausforderungen stehen. In Regionen wie zum Beispiel Nordrhein-Westfalen ist die Situation eher umgekehrt. Hier müssen sich die Bewerber auf der Suche nach einem betrieblichen Ausbildungsplatz rein rechnerisch gegen eine relativ große Konkurrenz durchsetzen.“
Selbst in Regionen mit einem rechnerisch ausgeglichenen Verhältnis zwischen Ausbildungsplätzen und Bewerbern gibt es keine Garantie dafür, dass Ausbildungsbetriebe und Bewerber ideal zusammen finden. Denn dort passen die Qualifikationen und Berufswünsche nicht immer mit den angebotenen Ausbildungsplätzen überein.
Becker: „Es ist wichtig, dass sich die Arbeitgeber weiterhin zahlreich für die duale Ausbildung engagieren, dass sie möglichst viele Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen und auch schwächeren Jugendlichen eine Chance geben. Nur so können wir dem drohenden Fachkräftemangel etwas entgegensetzen„ Auch die Jugendlichen können ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz deutlich erhöhen, indem sie offen sind für mehrere Ausbildungsberufe oder bereit sind, einen weiteren Weg auf sich zu nehmen.“
Arbeitgeber und Bewerber finden bei den Arbeitsagenturen Unterstützung. Dafür stehen verschiedene Instrumente wie ausbildungsbegleitende Hilfen, Berufsausbildungsbeihilfe oder Einstiegsqualifizierungen zur Verfügung. [PM Bundesagentur für Arbeit, 17.4.2013]
12.04.2013 - Run auf Informatik-Studium hält an
- Zahl der Studienanfänger in Informatik steigt nach Rekordjahr erneut
- Interesse an anderen technischen Studiengängen hingegen rückläufig
Das Interesse an einem Informatik-Studium nimmt weiter zu. Im vergangenen Jahr haben sich insgesamt 50.898 Studienanfänger an den Hochschulen im Bereich Informatik eingeschrieben. „Das ist ein historischer Rekord“, freut sich BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Bereits 2011 wurden für die Informatik Rekordzahlen bei den Studienanfängern gemeldet. Damals hatten die Doppeljahrgänge in Bayern und Niedersachsen sowie die Aussetzung der Wehrpflicht die Zahlen deutlich um rund ein Fünftel nach oben getrieben. Auf dieser hohen Basis wurde 2012 erneut ein leichtes Plus erzielt, diesmal um 1 Prozent. Andere technische Studienfächer mussten dagegen einen Rückgang der Erstsemesterzahlen hinnehmen. Bei der Elektrotechnik beträgt das Minus 1,7 Prozent, im Maschinenbau sogar 6 Prozent. „Wir freuen uns über das ungebrochene Interesse an der Informatik, würden uns aber auch mehr Zuspruch für weitere technische Disziplinen wünschen“, sagt Kempf. „Angesichts des steigenden Bedarfs an IT-Spezialisten und schon heute mehr als 43.000 fehlenden Fachkräften müssen wir aber noch stärker für die Informatik trommeln. Informatikern stehen alle Türen offen, in der BITKOM-Branche, aber auch in vielen anderen Bereichen vom Automobilbau bis zum Versicherungswesen.“
Das Wachstum bei den Studierendenzahlen entfällt dabei ausschließlich auf die Universitäten. 27.608 Erstsemester entschieden sich hier für ein Informatik-Studium, 6,5 Prozent mehr als noch 2011. An den Fachhochschulen war dagegen ein Rückgang um 5,2 Prozent auf 23.290 zu verzeichnen.
„Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote“, sagt Kempf. So haben im vergangenen Jahr nach BITKOM-Schätzung nur rund 17.000 Studierende ihr Informatik-Studium erfolgreich abgeschlossen. Das sind gerade einmal 500 mehr als 2011. Die Abbrecherquote liegt über 50 Prozent. [PM BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., 12.4.2013]
09.04.2013 - Mehr als 15.000 neue IT-Azubis
- Zahl der neuen Ausbildungsverträge steigt um 1,7 Prozent
- Frauenanteil stagniert bei 8 Prozent
Im vergangenen Jahr haben sich erneut mehr Jugendliche für eine Ausbildung im IT-Sektor entschieden. Insgesamt wurden 15.219 neue Ausbildungsverträge unterschrieben, ein Plus von 1,7 Prozent verglichen mit 2011. „Die IT-Unternehmen und -Abteilungen kümmern sich um den dringend benötigten Nachwuchs und bilden aus“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Mädchen und junge Frauen sind gegenüber einer IT-Ausbildung weiterhin sehr zurückhaltend. Mit 3.319 weiblichen Auszubildenden insgesamt liegt der Frauenanteil unverändert bei etwas mehr als 8 Prozent. Rohleder: „Wir müssen in den Schulen gerade bei Mädchen mehr Begeisterung für die Informatik und andere technische Berufe wecken. Wer sich als junger Mensch heute für einen IT-Beruf entscheidet, der entscheidet sich für eine zukunftssichere Wachstumsbranche.“
Unter den IT-Berufen war 2012 erneut der Fachinformatiker am beliebtesten. 10.498 junge Menschen entschieden sich für eine entsprechende Ausbildung, gefolgt von 2.857 Azubis in der Gruppe der kaufmännischen IT-Berufe. 1.864 Ausbildungsverträge wurden mit angehenden Systeminformatikern und IT-Systemelektronikern geschlossen. 13.244 Azubis beendeten ihre Ausbildung erfolgreich. [PM BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., 9.4.2013]
28.03.2013 - Der Arbeitsmarkt im März: Verhalten einsetzende Frühjahrsbelebung
„Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich relativ unbeeindruckt von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der letzten Monate und entwickelt sich weiter solide.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.
Arbeitslosenzahl im März: -58.000 auf 3.098.000
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +70.000
Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,1 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent
Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit
Im Zuge der beginnenden Frühjahrsbelebung ist die Arbeitslosigkeit im März gesunken. Sie hat gegenüber Februar um 58.000 auf 3.098.000 abgenommen. Dass der Rückgang geringer ausfiel als sonst in einem März, dürfte damit zusammenhängen, dass witterungsbedingte Einschränkungen anders als in den letzten Jahren bis weit in den März anhielten. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat daher um 13.000 angestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr waren 70.000 Menschen mehr arbeitslos gemeldet.
Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen, belief sich im März 2013 auf 4.064.000 Personen. Das waren 50.000 weniger als vor einem Jahr. Dass die Unterbeschäftigung im Vorjahresvergleich – im Gegensatz zur Arbeitslosigkeit – weiter gesunken ist, hängt auch damit zusammen, dass weniger Menschen an arbeitsmarktpolitischen Programmen teilnehmen. Insbesondere die Förderung der Selbständigkeit ist zurückgegangen.
Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit betrug im Februar 2,54 Millionen und die Erwerbslosenquote lag bei 6,0 Prozent.
Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung
Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) waren im März 1.072.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum März 2012 ergibt sich ein Anstieg von 117.000. Damit liegt die Arbeitslosigkeit in der Arbeitslosenversicherung den zehnten Monat in Folge über dem Vorjahresniveau. Insgesamt 1.031.000 Personen erhielten im März Arbeitslosengeld; 113.000 mehr als vor einem Jahr.
Entwicklung in der Grundsicherung
Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II in der Grundsicherung (SGB II) lag im März bei 4.445.000. Gegenüber März 2012 war dies ein Rückgang von 82.000 Personen. 8,3 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter sind hilfebedürftig. In der Grundsicherung waren 2.026.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 47.000 weniger als vor einem Jahr. Dass ein Großteil der Arbeitslosengeld II-Bezieher nicht arbeitslos gemeldet ist, liegt daran, dass diese Personen erwerbstätig sind, kleine Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder sich noch in der Ausbildung befinden.
Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
Trotz konjunktureller Schwäche haben Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Vorjahresvergleich zugenommen, das Plus gegenüber dem Vorjahr wurde in den letzten Monaten aber tendenziell kleiner. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen im Februar gegenüber dem Vorjahr um 282.000 auf 41,40 Millionen gestiegen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach der Hochrechnung der BA im Januar gegenüber dem Vorjahr um 395.000 auf 28,97 Millionen Personen zugenommen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wächst in den weitaus meisten Bundesländern. Auch die Betrachtung nach Branchen zeigt fast ausschließlich Zuwächse – insbesondere bei den Wirtschaftlichen Dienstleistungen (ohne Zeitarbeit), im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Verarbeitenden Gewerbe. Abnahmen gab es vor allem in der Zeitarbeit.
Arbeitskräftenachfrage
Die gemeldete Nachfrage nach Arbeitskräften ist tendenziell rückläufig, liegt aber nach wie vor auf hohem Niveau. Im März waren 444.000 Arbeitsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet, das sind 47.000 weniger als vor einem Jahr. Besonders gesucht sind zurzeit Fachleute in den Bereichen Mechatronik, Energie und Elektro, Metall-, Maschinen- und Fahrzeugbau sowie Verkauf und Gesundheit. Der Stellenindex der BA, der BA-X, geht um einen Punkt auf 155 Punkte zurück. Gegenüber dem Vorjahr liegt er um 20 Punkte im Minus. [PM Bundesagentur für Arbeit, 28.3.2013]
20.03.2013 - Social Media Manager sind gefragt
16 Prozent der Unternehmen beschäftigen Spezialisten für soziale Medien
Das neue Berufsbild des Social Media Managers hat sich in der Wirtschaft etabliert: Bereits 16 Prozent aller Unternehmen in Deutschland beschäftigen einen oder mehrere Mitarbeiter, die für den Einsatz und die Nutzung sozialer Medien verantwortlich sind. Zum Vergleich: Im Jahr 2011 waren es erst 10 Prozent. Weitere 7 Prozent der befragten Unternehmen planen derzeit konkret die Schaffung einer entsprechenden Stelle. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 854 Unternehmen im Auftrag des BITKOM ergeben. Weiter
14.03.2013 - JOBBÖRSE jetzt als kostenlose App für Android und iPhone verfügbar
Seit Januar 2013 können Besitzer von Android-Smartphones die JOBBÖRSE-App der Bundesagentur für Arbeit (BA) nutzen. Mehr als 100.000 Downloads und 119 Bewertungen belegen die große Akzeptanz. Das Feedback ist positiv - der Bewertungsdurchschnitt liegt bei 4,1 von 5 Sternen.
Ab sofort steht die JOBBÖRSE-App auch im App Store für das iPhone zum Download bereit.
Mit der JOBBÖRSE-App können Arbeits- und Ausbildungssuchende alle wesentlichen Funktionalitäten der JOBBÖRSE nutzen. Neben der Stellensuche nach Berufen und Stichworten bietet die App weitere innovative Funktionen, zum Beispiel die Übernahme von Terminen in den Smartphone-Kalender, das Teilen von Stellenangeboten via E-Mail oder die Nutzung von Ortungsdiensten. Die neuesten veröffentlichten Stellenangebote können in einer Schnellansicht angezeigt werden. Auch die Ergebnisse der letzten Suche werden gespeichert, so dass darauf erneut schnell und komfortabel zugegriffen werden kann.
Der Download der App ist direkt über den iTunes-App Store bzw. den Google Play-Store möglich. [PM Bundesagentur für Arbeit, 14.3.2013]
13.03.2013 - BIBB übernimmt Internetangebot qualiboxx.de
Vernetzung von Fachkräften und Akteuren am Übergang Schule - Beruf
Das Internetangebot "qualiboXX" bietet eine Lern- und Arbeitsplattform, um die Kommunikation und die Organisation der Arbeit beim Übergang Schule - Beruf zu verbessern. Mit der Übernahme von www.qualiboxx.de stärkt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) sein Kernangebot und fördert die Vernetzung sowie den Austausch zwischen Berufsbildungspolitik, Wissenschaft und Fachpraxis - zum Beispiel schulischen Lehrkräften, ausbildendem Personal in Betrieben oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Bildungsträgern oder kommunalen Trägern.
Über 14.000 angemeldete Mitglieder nutzen bereits die Möglichkeiten, die das Portal mit seinen digitalen Werkzeugen bietet: In "Foren" können Fachkräfte diskutieren, mittels "Dateiablage" Materialien verwalten, über "Umfragen" Meinungsbilder einholen oder aber in einem "Wiki" gemeinsam Fachwissen aufbauen, um Arbeitsprozesse kommunikativ zu unterstützen und die Arbeit in virtuellen Gruppen zu organisieren.
"Mit der Lern- und Arbeitsplattform qualiboXX leisten wir einen Beitrag zur Professionalisierung der Arbeit im Feld der Berufsvorbereitung und Ausbildungsförderung", betont BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser. "Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien werden für die berufliche Bildung nutzbar gemacht."
Das Internetangebot bietet dem Bildungspersonal einen Zugang zu einer bundesweiten Community, Bildungsorganisationen können sich in einem eigenen Bereich registrieren. Die rund 100 in dem Portal integrierten Lehr- und Lernangebote - wie das "Bürospiel", die "Dreisatz-Rallye" oder der "Konzertmanager" - stehen allen Fachkräften zum Einsatz bei ihrer förderpädagogischen Arbeit zur Verfügung.
qualiboXX arbeitet im BIBB eng mit dem Good Practice Center (GPC) zusammen, um gemeinsam Modernisierungsprozesse und Strukturverbesserungen am Übergang Schule - Beruf zu begleiten. Zukünftig werden verstärkt Initiativen und Programme auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene unterstützt. So soll die bundesweite Verzahnung von Initiativen ebenso verbessert werden wie die regionale Netzwerkarbeit und die kommunale Koordinierung. Esser: "Durch den Einsatz der Lern- und Arbeitsplattform werden die Akteure am Übergang Schule - Beruf unterstützt, damit für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen die berufliche Integration gelingt. Dies ist vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe."
qualiboXX wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Weitere Informationen unter www.qualiboxx.de [PM Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 13.3.2013]
28.02.2013 - Der Arbeitsmarkt im Februar: Arbeitsmarkt reagiert robust auf schwieriges konjunkturelles Umfeld
"Der deutsche Arbeitsmarkt scheint die schwache wirtschaftliche Entwicklung der letzten Monate gut zu verkraften und zeigt sich insgesamt weiter robust. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Februar hat jahreszeitliche Gründe.", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.
Arbeitslosenzahl im Februar: +18.000 auf 3.156.000
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +46.000
Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: unverändert bei 7,4 Prozent
Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit
Infolge der anhaltenden Winterpause ist die Zahl der arbeitslosen Menschen von Januar auf Februar um 18.000 auf 3.156.000 leicht gestiegen. Eine Zunahme der Arbeitslosigkeit in dieser Größenordnung ist im Februar üblich, sie fiel in diesem Jahr aber geringfügig schwächer aus als in den vergangenen Jahren. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat daher um 3.000 leicht zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr waren 46.000 Menschen mehr arbeitslos gemeldet.
Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen, belief sich im Februar 2013 auf 4.075.000 Personen. Das waren 74.000 weniger als vor einem Jahr. Dass die Unterbeschäftigung im Vorjahresvergleich - im Gegensatz zur Arbeitslosigkeit - weiter gesunken ist, hängt auch damit zusammen, dass weniger Menschen an arbeitsmarktpolitischen Programmen teilnehmen. Insbesondere die Förderung der Selbständigkeit ist zurückgegangen.
Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit betrug im Januar 2,50 Millionen und die Erwerbslosenquote lag bei 5,9 Prozent.
Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung
Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) waren im Februar 1.132.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Februar 2012 ergibt sich ein Anstieg von 104.000. Damit liegt die Arbeitslosigkeit in der Arbeitslosenversicherung seit neun Monaten über dem Vorjahresniveau. Insgesamt 1.103.000 Personen erhielten im Februar Arbeitslosengeld; 111.000 mehr als vor einem Jahr.
Entwicklung in der Grundsicherung
Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II in der Grundsicherung (SGB II) lag im Februar bei 4.422.000. Gegenüber Februar 2012 war dies ein Rückgang von 93.000 Personen. 8,2 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter sind hilfebedürftig. In der Grundsicherung waren 2.024.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 58.000 weniger als vor einem Jahr. Dass ein Großteil der Arbeitslosengeld II-Bezieher nicht arbeitslos gemeldet ist, liegt daran, dass diese Personen erwerbstätig sind, kleine Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder sich noch in der Ausbildung befinden.
Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben im Vorjahresvergleich zugenommen, allerdings wird der Vorjahresabstand erkennbar kleiner. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen im Januar gegenüber dem Vorjahr um 239.000 auf 41,40 Millionen gestiegen. Die sozialver¬siche-rungs¬pflichtige Beschäftigung hat nach der Hochrechnung der BA im Dezember um 353.000 auf 29,14 Millionen Personen zugenommen. Die sozialversicherungs¬pflichtige Beschäftigung wächst in den weitaus meisten Bundesländern. Auch die Betrachtung nach Branchen zeigt fast ausschließlich Zuwächse - insbesondere bei den Wirtschaftlichen Dienstleistungen (ohne Zeitarbeit), im Verarbeitenden Gewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen. Vor allem in der Zeitarbeit liegt die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen deutlich unter dem Vorjahresniveau.
Arbeitskräftenachfrage
Die gemeldete Nachfrage nach Arbeitskräften ist tendenziell rückläufig, liegt aber nach wie vor auf hohem Niveau. Im Februar waren 431.000 Arbeitsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet, das sind 42.000 weniger als vor einem Jahr. Besonders gesucht sind zurzeit Fachleute in den Bereichen Mechatronik, Energie und Elektro, Metall-, Maschinen- und Fahrzeugbau, Verkehr und Logistik sowie Verkauf und Gesundheit. Der Stellenindex der BA, der BA-X, geht um einen Punkt auf 157 Punkte zurück. Gegenüber dem Vorjahr liegt er um 17 Punkte im Minus. [PM Bundesagentur für Arbeit, 28.2.2013]
19.02.2013 - Ausbildungs-Recruiting im Doppelpack: meinestadt.de und AUBI-plus starten gemeinsames Lehrstellenanzeigen-Bundle
Für viele Betriebe wird es in den kommenden Jahren immer schwieriger, qualifizierte Auszubildende zu finden. Daher vereinen die beiden großen deutschen Lehrstellenmärkte meinestadt.de und AUBI-plus ab sofort ihre Kräfte in einem neuen Recruiting-Produkt. Mit dem neuen Bundle "Premium Lehrstelle Präsenz Pro" können Betriebe sich zielgruppengenau und reichweitenstark als attraktiver Ausbilder einem großen Bewerberpool präsentieren. So müssen sie ihre vakanten Jobangebote nur noch einmal schalten und erscheinen damit gleichzeitig bei meinestadt.de und AUBI-plus - und dies drei Monate lang.
Hohe Reichweite und zielgenaue Ansprache im Doppelpack: Mit der neuen "Doppel-Lehrstellenanzeige" können Unternehmen ihre Ausbildungsangebote individuell im eigenen Design erstellen und sie genau in den Städten oder Regionen ausspielen lassen, wo sie nach qualifiziertem Nachwuchs suchen möchten. Eine Anzeige muss nur einmal erstellt werden und erscheint dann automatisch 90 Tage lang in den beliebten Lehrstellenmärkten von meinestadt.de und AUBI-plus. Zudem wird die Anzeige kostenlos in der Lehrstellen-App von meinestadt.de ausgespielt - für die direkte, mobile Azubi-Ansprache. Für die Zukunft planen die beiden Online-Lehrstellenmärkte zudem weitere Kooperationen im Bereich Ausbildungs-Recruiting.
Der Online-Lehrstellenmarkt von meinestadt.de ist bundesweit für alle deutschen Städte und Gemeinden verfügbar. Mit über 11 Millionen PIs und über 850.000 Visits (allesklar.com AG 01/2013) zählt er zu einer der beliebtesten Lehrstellenbörsen für Jugendliche in Deutschland. (PM allesklar.com AG, 19.2.2013]
15.02.2013 - IT-Mittelstand: 61 Prozent wollen Personal einstellen
Stellenabbau ist nur für 4 Prozent der Mittelständler ein Thema
Der Hightech-Mittelstand ist hervorragend ins Jahr gestartet. Neun von zehn kleinen und mittelständischen IT-Unternehmen erwarten im ersten Halbjahr steigende (75 Prozent) oder zumindest gleichbleibende (15 Prozent) Umsätze. Das hat die aktuelle Konjunkturumfrage des BITKOM unter mittelständischen Hightech-Unternehmen ergeben. Gerade einmal jedes zehnte Unternehmen befürchtet sinkende Erlöse. Der BITKOM-Index ist damit von 51 auf 65 Punkte kräftig gestiegen. „Die mittelständischen IT-Unternehmen sind das Rückgrat der Branche. Dank ihrer Innovationsfähigkeit werden sie auch 2013 ein Wachstumsmotor der Hightech-Branche und damit der gesamten deutschen Wirtschaft sein“, sagte BITKOM-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn. Weiter
13.02.2013 - Professionelle Arbeitgeberwerbung über Stellenanzeigen hinaus: meinestadt.de launcht neue Employer Branding-Produkte "Job-Banner" und "Marken-Banner"
Der Online-Stellenmarkt von meinestadt.de bietet ab sofort zwei neue Produkte für professionelle Arbeitgeberwerbung und Recruiting an: das "Job-Banner" sowie das "Marken-Banner", mit denen Unternehmen ihren Recruiting-Erfolg erhöhen und zugleich ihr Markenimage stärken können. Denn mit der zunehmenden Bedeutung von Employer Branding müssen sich Arbeitgeber stärker denn je genau dort als Marke zeigen, wo potenzielle Bewerber nach Jobs suchen: Online-Jobbörsen sind hier nach wie vor die beliebteste Suchplattform.
Das "Job-Banner" - auf Wunsch im Corporate Design des eigenen Unternehmens gestaltbar - ermöglicht, konkrete Stellenangebote bei meinestadt.de nun auch außerhalb der regulären Job-Suchergebnislisten zu bewerben, so dass sich Arbeitgeber gezielt von Wettbewerbern abheben können. Eine Einbindung von bis zu vier Stellenanzeigen gleichzeitig ist möglich, um etwa besonders wichtige Stellen oder schwer zu besetzende Positionen hervorzuheben. Als ideale Ergänzung bietet das "Marken-Banner" den passenden Raum, um die eigene Arbeitgebermarke in einer animierten Anzeige mit Wechselmotiven vielseitig im Internet zu präsentieren.
"Für Arbeitgeber mit Konkurrenzdruck reicht es nicht aus, wenn sie als einer von vielen ihre offenen Stellen zwischen ihren Mitbewerbern ausschreiben. Sie müssen sich darüber hinaus auffällig positionieren - sei es mit konkreten Mitarbeiter-Angeboten oder auch mit Imagewerbung", weiß Werner Wiersbinski, Bereichsleiter Stellenmarkt bei meinestadt.de. "Mit unserem Job- und Markenbanner bieten wir unseren Kunden die beliebtesten Online-Werbeformen im Internet, die ihnen vielseitige Darstellungsmöglichkeiten bieten."
Informationen zu den neuen Online-Werbeformaten für Arbeitgeber finden Interessierte in den aktuellen Mediadaten des meinestadt.de-Stellenmarkts. [PM meinestadt.de, 13.2.2013]
08.02.2013 - Verwaltungsrat der BA: Neue Chancen für junge Erwachsene ohne Ausbildung
Initiative zur Erstausbildung junger Erwachsener signalisiert allen Jugendlichen: Wir brauchen jeden von euch
Auch wenn Deutschland im internationalen Vergleich mit einer eher niedrigen Arbeitslosenquote glänzt, gibt es noch zu viele junge Arbeitslose ohne Ausbildung oder Schulabschluss. Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat daher eine gezielte Initiative zur Unterstützung junger Erwachsener ohne Berufsausbildung beschlossen. Er gibt damit das Signal: Wir brauchen jeden jungen Menschen und jeder bekommt eine neue Chance sich zu qualifizieren. Der Verwaltungsrat verweist gleichzeitig auf das erfolgreiche Projekt „Thüringen braucht dich“. Junge Thüringerinnen und Thüringer ohne Berufsabschluss werden im Rahmen des Projekts für eine Aus- oder Weiterbildung im Land gewonnen. Damit sollen neue berufliche Perspektiven für junge Leute geschaffen und sie als Fachkräfte für die Unternehmen in Thüringen gehalten werden.
Dr. Wilhelm Adamy, der im Veraltungsrat der BA die Seite der Arbeitnehmer vertritt, begrüßte heute, dass die BA die langjährige Forderung der Gewerkschaften aufgegriffen hat und sich nun wieder intensiver der Aus- und Weiterbildung junger Erwachsener zuwendet. Adamy betonte aber gleichzeitig, dass dies nur Teil einer Strategie sein kann. „Wenn wir nicht jetzt mehr in die Bildung dieser Generation investieren, wird die ökonomische und soziale Ungleichheit weiter steigen und zu hohen sozialen und arbeitsmarktpolitischen Folgelasten führen“, warnte Adamy.
Auch die Arbeitgeberseite im Verwaltungsrat unterstützt die stärkere Ausrichtung auf junge Erwachsene. Peter Clever, Vorsitzender des Verwaltungsrates, betonte: „Die Unternehmen wollen aus ureigenem Interesse alle Talente für sich gewinnen. Das gilt sowohl für die Ausbildung, als auch für die Arbeitskräftegewinnung. Sie brauchen jeden der motiviert ist, sich zu qualifizieren.“ Clever sieht es als gesamtgesellschaftliche Herausforderung, jungen Menschen mit schwierigeren Startbedingungen einen besseren Übergang in Ausbildung und Beruf zu ermöglichen.
Derzeit sind 300.000 Arbeitslose im Alter zwischen 25 und 35 Jahren ohne Ausbildung, betreut werden sie überwiegend in den Jobcentern. In der Gruppe der 25 bis 35-jährigen Beschäftigten haben gut eine halbe Million Menschen keinen Berufsabschluss. Auch sie sollen im Rahmen der Initiative angesprochen werden. [PM Bundesagentur für Arbeit, 8.2.2013]
07.02.2013 - Spätstarter gesucht: Junge Erwachsene sollen Chance auf Ausbildung bekommen
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen und Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA) gaben heute den Startschuss für die Initiative „Erstausbildung junger Erwachsener“. Ziel ist es, 100.000 jungen Menschen zwischen 25 und 35 Jahren ohne Berufsausbildung eine zweite Chance zu geben.
Junge Erwachsene ohne berufliche Ausbildung sollen verstärkt in den Blickpunkt der Arbeit in den Jobcentern und Arbeitsagenturen rücken. Zum einen, weil ihnen noch ein Erwerbsleben von 30 bis 40 Jahren bevorsteht und zum anderen, weil die Wirtschaft händeringend nach Fachkräften sucht. Angesichts des demografischen Wandels und dem sich bereits in vielen Wirtschaftsbereichen abzeichnenden Fachkräftemangels zeigt sich gesellschaftlich eine große Chance und Notwendigkeit, diese „noch“ Ungelernten zu unterstützen, einen beruflichen Abschluss zu erwerben. Diese Chance wurde in der Vergangenheit unzureichend genutzt. Das soll sich nun ändern. Darauf verständigten sich Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen und Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der BA mit dem Start der Kampagne „AusBILDUNG wird was – Spätstarter gesucht“.
Junge Menschen sollen dazu motiviert werden, einen neuen Anlauf für eine Aus- oder Weiterbildung zu nehmen, die zu einem Berufsabschluss führt. Denn nichts diskriminiert mehr am Arbeitsmarkt als das Merkmal Ausbildung ja oder nein. Dazu werden Jobcenter und Arbeitsagenturen in den kommenden Monaten intensive Gespräche führen. Ziel ist es, in den nächsten drei Jahren 100.000 junge Erwachsene zwischen 25 und 35 Jahren für eine betriebliche Erstausbildung zu gewinnen.
Ursula von der Leyen: „Der Bedarf an gut ausgebildeten Menschen wird in den nächsten Jahren auf dem deutschen Arbeitsmarkt deutlich steigen. Gleichzeitig werden immer weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Deshalb sollten wir jetzt alle Kräfte bündeln, um den zehntausenden erwerbsfähigen jungen Menschen eine zweite Chance zu geben, die bisher keinen Berufsabschluss haben und arbeitslos sind. Mit Ende 20 muss es das Ziel sein, die eigene berufliche Zukunft noch einmal auf einer neuen Qualifikation aufzubauen. Vor diesen jungen Menschen liegen noch fast 40 Jahre Erwerbsleben.“
Heinrich Alt: „In den Jobcentern und Arbeitsagenturen ist die Erstausbildung junger Erwachsener ein zentraler Handlungsschwerpunkt der nächsten Jahre. Wir wollen sie motivieren, ihre Fähigkeiten zu nutzen, sie auszubauen. Wir werden jedem Jugendlichen dazu ein Angebot machen. Dafür brauche ich Partner in der Wirtschaft. Unternehmen suchen für die Erstausbildung natürlich in erster Linie Schulabgänger. Ich möchte sie ermutigen, ihren Blickwinkel oder ihre Rekrutierungsstrategie zu erweitern. Auch für einen 25-jährigen macht eine Lehre noch Sinn. Schließlich hat er noch viele Berufsjahre und eine Karriere vor sich. Sicherlich ist es nicht einfach, sich mit 16jährigen auf die Schulbank zu setzen. Das kostet Überwindung, Anstrengung und Geduld, aber es lohnt sich – für beide Seiten.“
Derzeit sind 300.000 Arbeitslose im Alter zwischen 25 und 35 Jahren ohne Ausbildung, betreut werden sie überwiegend in den Jobcentern. In der Gruppe der 25 bis 35-jährigen Beschäftigten haben gut eine halbe Million Menschen keinen Berufsabschluss. Auch sie sollen im Rahmen der Kampagne angesprochen werden. [Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Bundesagentur für Arbeit, 7.2.2013]
24.01.2013 - Berufsbildung "zum Anfassen": Das BIBB live auf der "didacta"
Bildungsmesse öffnet vom 19. bis 23. Februar ihre Pforten in Köln
Informationen zu aktuellen Entwicklungen und den Trends von morgen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung - "hautnah" und direkt von den Expertinnen und Experten in Vorträgen, Podiumsdiskussionen oder persönlichen Gesprächen: das bietet auch in diesem Jahr wieder das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) auf der "didacta". Die größte Bildungsmesse Europas öffnet vom 19. bis 23. Februar ihre Pforten in Köln. Rund 800 Aussteller aus 15 Ländern zeigen auf der "didacta" ihre Angebote aus den Bereichen Kindertagesstätten, Schule/Hochschule, Ausbildung/Qualifikation, Weiterbildung/Beratung und Bildung & Technologie.
Am Messestand im Bereich "Ausbildung/Qualifikation" (Halle 5.2, Stand A051) bietet das BIBB den Besucherinnen und Besuchern einen Überblick über sein umfassendes Informations- und Publikationsangebot sowie seine aktuellen forschungspolitischen Aktivitäten. Informiert wird im Einzelnen über
• die Angebote der Literaturdatenbank berufliche Bildung
• das Online-Angebot für Ausbilderinnen und Ausbilder in der betrieblichen Ausbildungspraxis (foraus.de)
• aktuelle Trends in der Benachteiligtenförderung (Good-Practice-Center)
• die Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung (DEQA-VET)
• die neuesten Initiativen zur Verbesserung der Ausbildungsplatzsituation von Jugendlichen (JOBSTARTER)
• die Aktionsprogramme der Europäischen Union im Bereich der beruflichen und allgemeinen Bildung (LEONARDO DA VINCI, EUROPASS), die von der Nationalen Agentur "Bildung für Europa" beim BIBB betreut werden
• Unterstützungsmaßnahmen für deutsche Weiterbildungsanbieter, die sich für den internationalen Wettbewerb und ausländische Bildungsmärkte fit machen wollen (iMOVE beim BIBB)
Darüber hinaus beteiligt sich das BIBB in Zusammenarbeit mit dem Didacta-Verband an der Gestaltung des umfangreichen Messe-Rahmenprogramms. Mit einem abwechslungsreichen Programm im Forum "Ausbildung/Qualifikation" (Halle 5.2, Stand: A059, gleich neben dem BIBB-Messestand) werden folgende Schwerpunktthemen präsentiert:
• Dienstag, 19. Februar: An diesem Tag stehen das "Exportgut duale Ausbildung" und mögliche Internationalisierungsstrategien der deutschen Bildungswirtschaft sowie im zweiten Teil die Auswirkungen neuer, kompetenzorientierter Lehrpläne für die berufsschulische Praxis im Mittelpunkt der Diskussionen.
• Mittwoch, 20. Februar: "Drum prüfe, wer sich (ewig) bindet" - so ließe sich der "Berufsorientierungstag" überschreiben, bei dem es unter anderem um die Frage gehen wird, wie man die "Bildungsketten"-Initiative und das "Berufsorientierungsprogramm" der Bundesregierung flächendeckend verstetigen kann, um allen Jugendlichen, bei denen eine derartige Unterstützung erforderlich ist, einen reibungslosen Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung zu ermöglichen.
• Donnerstag, 21. Februar: Der zunehmend schärfer werdende Wettbewerb um die besten Köpfe bestimmt das Thema dieses Tages, wenn es heißt "Berufsbildung versus Hochschulbildung?". Immer mehr junge Menschen bevorzugen eine akademische Ausbildung. Was bedeutet dies für die berufliche Bildung? Eine besondere Rolle werden dabei die dualen Studiengänge spielen.
• Freitag, 22. Februar: "Attraktives Ausbildungsmarketing" - so lautet häufig die Antwort auf die Frage, was Betriebe jetzt tun sollten, um angesichts des drohenden Fachkräftemangels ihren Nachwuchs und damit letztendlich auch ihre Existenz zu sichern. Wir informieren darüber, was "attraktives Ausbildungsmarketing" bedeutet und stellen Betriebe vor, die unter schwierigen Rahmenbedingungen mit innovativen Maßnahmen rechtzeitig ihre Fachkräfte von morgen rekrutiert haben.
• Samstag, 23. Februar: Am "Familientag" stehen naturwissenschaftliche und technische Phänomene im Mittelpunkt des Forums. In faszinierenden Wissenschafts-Shows werden Experimente präsentiert, die zum Staunen und Mitmachen animieren und bei Schülerinnen und Schülern das Interesse an einer naturwissenschaftlichen Ausbildung wecken sollen. [PM Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 24.1.2013]
24.01.2013 - meinestadt.de und das Deutsche Pflegeportal starten "Perspektive Pflege" - Deutschlands größter Stellenmarkt für die Gesundheitsbranche
meinestadt.de startet gemeinsam mit dem Deutschen Pflegeportal Deutschlands die neue Initiative "Perspektive Pflege".
Dahinter steht Deutschlands größter Online-Jobmarkt für die Pflege- und Gesundheitsbranche. Arbeitssuchende finden ab sofort unter http://www.perspektive-pflege.de rund 30.000 Jobs deutschlandweit für Fachkräfte in der Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege, Therapie und Sozialarbeit, Hauswirtschaft und Verwaltung. Die gemeinsame Aktion soll Arbeitgeber und Arbeitssuchende regional zusammenbringen und das Image der Branche stärken.
Arbeitgeber in der Pflege- und Gesundheitsbranche finden bei der "Perspektive Pflege" die Kräfte von meinestadt.de und des Deutschen Pflegeportals attraktiv gebündelt: die hohe Reichweite der lokalen Online- Jobbörse sowie eine genaue Zielgruppenansprache und hohe Branchenkompetenz. Unternehmen können über die Initiative zu günstigen Konditionen ihre freien Stellen einmal schalten und damit gleichzeitig auf beiden Portalen (http://jobs.meinestadt.de und http://www.deutsches-pflegeportal.de) erscheinen.
"Mit »Perspektive Pflege« kurbeln wir den Jobmotor in der Pflege an und sind die Anlaufstelle für Arbeitssuchende in dieser Branche", so Werner Wiersbinski, Bereichsleiter Stellenmarkt bei meinestadt.de. "Außerdem sorgen wir für ein transparentes und realistisches Bild moderner Pflegeberufe und stärken so bei unseren Nutzern das Interesse für einen Jobeinstieg." [PM allesklar.com AG, 24.1.2013]
22.01.2013 - BITKOM wirbt für Ausbildung behinderter Menschen
- Derzeit nur 175 schwer behinderte IT-Azubis in ITK-Unternehmen
- BITKOM startet Initiative „Inklusive IT-Berufe“
In den Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche werden derzeit rund 175 Jugendliche mit schweren Behinderungen in IT-Berufen ausgebildet. Damit kommt auf 170 IT-Auszubildende etwas weniger als ein Azubi mit schweren Behinderungen, die Quote liegt bei 0,6 Prozent. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM auf Grundlage einer Umfrage unter Mitgliedsfirmen sowie eigenen Berechnungen mit. „Die ITK-Branche sollte sehr viel stärker in die Ausbildung von Menschen mit schweren Handicaps investieren. Der BITKOM hat deshalb die Initiative Inklusive IT-Berufe gestartet“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Es geht darum, den Anteil junger Menschen mit schweren Behinderungen in den IT-Ausbildungsberufen deutlich zu steigern.“
Die Unternehmen bilden derzeit vor allem aus sozialer Verantwortung junge Menschen mit schweren Behinderungen aus. Diesen Grund geben in der BITKOM-Umfrage 44 Prozent der Personalverantwortlichen an. Rund ein Drittel (31 Prozent) nennt den Mangel an Fachkräften als wichtige oder sehr wichtige Motivation. Aktuell fehlen in der ITK-Branche nach BITKOM-Berechnungen 18.000 Fachkräfte. 17 Prozent der Unternehmen geben an, dass Azubis mit Behinderungen eine besondere Rolle bei der Entwicklung von Produkten für eine alternde Gesellschaft mit neuen Anforderungen spielen können. „Auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt, aber auch in anderen Regionen spielt insbesondere für öffentliche Ausschreibungen das Kriterium der Barrierefreiheit von ITK-Systemen und -Lösungen eine entscheidende Rolle. Die besten Ergebnisse erzielen Unternehmen dann, wenn bereits in den Entwicklerteams IT-Spezialisten mitarbeiten, die aus eigener Erfahrung die Perspektive behinderter Nutzer kennen“, so Kempf.
Die BITKOM-Initiative „Inklusive IT-Berufe“ sammelt und dokumentiert gelungene Beispiele für die Ausbildung von schwerbehinderten Menschen in der regulären betrieblichen Praxis, erarbeitet Empfehlungen und schafft ein Netzwerk für Unternehmen, die sich hier engagieren wollen. Ziel ist es, die Bereitschaft von Unternehmen zur Ausbildung von Menschen mit Behinderung in den IT-Berufen zu erhöhen und praktische Hilfen für eine erfolgreiche Ausbildung bereitzustellen. Der erste Projektworkshop zum Thema „Berufemarketing“ findet am 29. Januar 2013 in Berlin statt. Weitere Informationen unter www.inklusive-it-berufe.de. [PM BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., 22.1.2013]
21.01.2013 - Erfolgreiches Projekt „Berliner Joboffensive“ wird auf Nordrhein-Westfalen ausgeweitet
Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA), und Guntram Schneider, Arbeitsminister von Nordrhein-Westfalen, geben dafür heute den Startschuss
Auch bei leichter konjunktureller Abkühlung werden Fachkräfte weiter händeringend gesucht. Allein der deutsche Mittelstand rechnet in diesem Jahr mit 150.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen. Der Beschäftigungsstand ist seit der Wiedervereinigung auf historischem Rekordhoch, die Arbeitslosigkeit auf Rekordtief. Die Möglichkeiten für Hartz IV-Empfänger auf dem Arbeitsmarkt sind so gut wie nie – wenn sie richtig genutzt und aktiviert werden. Mit der Erweiterung der erfolgreichen „Berliner Joboffensive“ auf weitere Regionen in verschiedenen Bundesländern starten die Jobcenter eine Vermittlungsoffensive, beginnend in Nordrhein-Westfalen.
„Hinter der Offensive steckt eine ganz einfache Strategie: mehr Vermittler, mehr Zeit, mehr Integrationen. Fest steht: es gibt einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Betreuungsrelation und Integrationserfolg. Das zeigen uns nicht erst die Ergebnisse aus Berlin“, so Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der BA.
Seit Projektbeginn im Juni 2011 konnten in Berlin durch eine intensivere und engere Betreuung rund 18.000 Menschen zusätzlich in Beschäftigung integriert werden. Alt sieht unter den Arbeitsuchenden in der Grundsicherung ein großes Reservoir an potenziellen Fachkräften für die Wirtschaft. „Wir haben derzeit deutschlandweit gut eine halbe Million Menschen, von denen wir sagen, dass sie mittelfristig eine gute bis sehr gute Chance am Arbeitsmarkt haben. Wichtig ist mir, dass wir nicht vermitteln um zu vermitteln. Also keine Schnellschüsse, sondern nachhaltige und existenzsichernde Integrationen in Beschäftigung“, betont Alt.
Auch Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der NRW-Regionaldirektion der BA, sieht positive Effekte: „Wir starten in NRW mit dreizehn der ins-gesamt 35 Jobcenter in die „Joboffensive“. Die Erwartungen sind hoch. 20.000 zusätzliche Integrationen – bei 174.000 Integrationen insgesamt in 2012 – bedeuten 20.000 Chancen für die Menschen, aber auch für den NRW-Arbeitsmarkt. Dafür werden die Jobcenter ihr Personal um 238 Vermittlerinnen und Vermittler aufstocken. Es geht dabei nicht um Integrationen um jeden Preis. Die Nachhaltigkeit steht im Fokus. Das heißt: wie lange dauert das Beschäftigungsverhältnis und wird ausreichend verdient, um den Lebensunterhalt der Familie abzudecken? Die Einsparungen bei der BA und den Kommunen werden gegengerechnet. Daran messen wir den Erfolg.“
Auch der nordrhein-westfälische Arbeitsminister, Guntram Schneider, begrüßt die Initiative: „Nordrhein-Westfalen hat im Vergleich zu anderen Bundesländern einen schwierigen Arbeitsmarkt, gerade auch für die Langzeitarbeitslosen. Deshalb begrüße ich, dass die Bundesagentur für Arbeit mit ihrer Joboffensive hier bei uns in NRW die Betreuungsrelation und Beratungsqualität verbessern will, um so mehr Menschen in Jobs zu vermitteln. Wir unterstützen diesen Ansatz ausdrücklich. Wichtig ist mir, dass Erkenntnisse aus der Joboffensive in die Beratungsarbeit der Jobcenter insgesamt fließen. Denn wir brauchen eine nachhaltige Erhöhung der Vermittlung in Arbeit. Daher bedarf es einer Evaluation dieses zeitlich und örtlich befristeten Projektes der BA. Darüber hinaus ist es von großer Bedeutung, dass auch die Unternehmen mitmachen. Mein Appell an dieser Stelle: Eine nachhaltige Beschäftigungspolitik gelingt uns nur dann, wenn die Unternehmen mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigu ngsverhältnisse schaffen und sich öffnen für diejenigen Menschen, die bislang bei der Jobvermittlung oft leer ausgegangen sind – u.a. Alleinerziehende, Migranten, Ältere und Ungelernte. Wir als Landesregierung werden diesen Prozess begleiten und die besonderen Bedürfnisse der einzelnen Kommunen im Auge behalten.“
Hintergrund „Berliner Joboffensive“: In den zwölf Jobcentern des Landes Berlin wird seit Juni 2011 die „Berliner Joboffensive“ als Projekt umgesetzt. Hierfür wurden 350 zusätzliche Vermittler für die Projektlaufzeit von zwei Jahren eingestellt. Zusammen mit 300 bisherigen Vermittlern betreuen diese in Projektteams deutlich intensiver als bislang möglich „marktnahe“ Arbeitsuchende (Betreuungsschlüssel 1:100). Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die gezielte Arbeitgeberansprache. Die bisherigen Ergebnisse der „Berliner Joboffensive“ zeigen, dass die intensivere Beratung und Vermittlung zu zusätzlichen Integrationen in Beschäftigung führen. Sie zeigen auch, dass sich der finanzielle Aufwand rechnet. Nach Abzug aller Kosten für zusätzliches Personal ergibt sich durch Einsparungen beim Arbeitslosengeld II und den Leistungen für Unterkunft und Heizung ein positiver Saldo. [PM Bundesagentur für Arbeit, 21.1.2013]
09.01.2013 - Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2012: Kräftiger Anstieg in West und Ost
737 € brutto im Monat verdienten die Auszubildenden 2012 durchschnittlich in Westdeutschland. Die tariflichen Ausbildungsvergütungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 4,1 %. Der Zuwachs fiel damit deutlich stärker aus als 2011 mit 2,9 %. In Ostdeutschland stiegen die tariflichen Ausbildungsvergütungen 2012 um 5,0 % auf durchschnittlich 674 € im Monat. 2011 waren sie um 4,9 % angehoben worden. Der Abstand zum westlichen Tarifniveau hat sich 2012 nicht verändert: Im Osten werden 91 % der westlichen Vergütungshöhe erreicht. Für das gesamte Bundesgebiet lag der tarifliche Vergütungsdurchschnitt 2012 bei 730 € pro Monat und damit um 4,3 % über dem Vorjahreswert. Zu diesen Ergebnissen kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in der Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen für das Jahr 2012.
Ermittelt wurden dabei die durchschnittlichen Vergütungen für 184 Berufe in West- und 149 Berufe in Ostdeutschland. In diesen Berufen werden 88 % der Auszubildenden ausgebildet.
Zwischen den Ausbildungsberufen gibt es jedoch erhebliche Unterschiede in der Vergütungshöhe. Sehr hoch lagen die tariflichen Vergütungsdurchschnitte beispielsweise in den Berufen Mechatroniker/Mechatronikerin (West: 909 €, Ost: 885 €), Medientechnologe/Medientechnologin Druck (West und Ost: 905 €) sowie Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzen (West und Ost: 896 €). In Westdeutschland waren auch in den Berufen des Bauhauptgewerbes (zum Beispiel Maurer/Maurerin) sehr hohe Ausbildungsvergütungen tariflich vereinbart: Sie betrugen dort durchschnittlich 968 € im Monat, während sie in Ostdeutschland mit 772 € deutlich geringer ausfielen.
Eher niedrig waren die tariflichen Vergütungsdurchschnitte zum Beispiel in den Berufen Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin (West und Ost: 528 €), Bäcker/Bäckerin (West und Ost: 500 €), Florist/Floristin (West: 460 €, Ost: 312 €) und Friseur/Friseurin (West: 454 €, Ost: 269 €).
Auch zwischen den Ausbildungsbereichen bestanden 2012 in West- und Ostdeutschland deutliche Unterschiede im Vergütungsniveau. Überdurchschnittlich hohe Ausbildungsvergütungen wurden in Industrie und Handel (West: 813 €, Ost: 730 €) und im Öffentlichen Dienst (West und Ost: 792 €) erreicht. Unter dem Gesamtdurchschnitt lagen dagegen zum Beispiel die Vergütungen im Handwerk (West: 606 €, Ost: 504 €). [PM Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 9.1.2013]
03.01.2013 - Der Arbeitsmarkt im Jahr 2012: Robuster Arbeitsmarkt in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld
„Im Jahr 2012 musste sich der deutsche Arbeitsmarkt in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld bewähren. Er hat auf diese Herausforderung robust reagiert. Spuren der langsameren konjunkturellen Gangart sind jedoch erkennbar.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.
Arbeitslosenzahl im Jahr 2012: 2.897.000
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -79.000
Arbeitslosenquote gegenüber Vorjahr: -0,3 Prozentpunkte auf 6,8 Prozent
Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit
m Jahresdurchschnitt 2012 waren in Deutschland 2.897.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 79.000 weniger als vor einem Jahr. Das ist der niedrigste Stand der Arbeitslosigkeit seit 1991. Während die Arbeitslosigkeit zu Jahresanfang noch weiter abgenommen hatte, wurde die Entwicklung im Jahresverlauf zunehmend schwächer. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass die Teilnahme an arbeitsmarkpolitischen Maßnahmen gegenüber dem Vorjahr abgenommen hat. Die wirtschaftliche Dynamik war zuletzt nicht mehr stark genug, um diesen Einfluss auszugleichen.
Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen, belief sich 2012 auf 3.892.000 Personen. Das waren 259.000 weniger als vor einem Jahr. Dass die Unterbeschäftigung stärker gesunken ist als die Arbeitslosigkeit, hängt auch damit zusammen, dass weniger Menschen an arbeitsmarktpolitischen Programmen teilnehmen. Insbesondere die Förderung der Selbständigkeit ist zurückgegangen.
Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung
Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) waren 2012 902.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zu 2011 ist die Arbeitslosigkeit im SGB III damit um 10.000 gestiegen. Dass die SGB III-Arbeitslosigkeit höher liegt als 2011, hängt vor allem damit zusammen, dass der Einsatz von Arbeitsmarktpolitik abgenommen hat. Bei der Unterbeschäftigung, die solche Effekte berücksichtigt, hat es im Rechtskreis SGB III einen jahresdurchschnittlichen Rückgang um 7 Prozent auf 1.194.000 gegeben. Insgesamt 848.000 Personen erhielten 2012 Arbeitslosengeld; mit +19.000 etwas mehr als vor einem Jahr.
Entwicklung in der Grundsicherung
Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II in der Grundsicherung (SGB II) lag 2012 bei 4.443.000 und damit so niedrig wie noch nie seit Einführung des SGB II im Jahr 2005. Gegenüber 2011 war dies ein Rückgang von 172.000 Personen. Mit 8,2 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren nochmals weniger erwerbsfähige Menschen hilfebedürftig als im Vorjahr, dem Jahr mit dem bisher geringsten Stand der Hilfebedürftigkeit. Mit 1.995.000 waren 2012 erstmals weniger als zwei Millionen Menschen im Bereich der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Das waren 89.000 weniger als im Vorjahr. Dass ein Großteil der Arbeitslosengeld II-Bezieher nicht arbeitslos gemeldet ist, liegt daran, dass diese Personen erwerbstätig sind, kleine Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder sich noch in der Ausbildung befinden.
Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben 2012 weiter zugenommen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Erwerbstätigkeit im Jahresdurchschnitt um 422.000 auf 41,59 Mio gestiegen. Damit erreicht die Erwerbstätigkeit ihren höchsten Stand seit der Wiedervereinigung. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat 2012 noch stärker zugenommen als die Erwerbstätigkeit.
Im Juni waren 28,92 Mio Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Wie schon 2011 fällt damit der Zuwachs der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung deutlich höher aus, als der Rückgang der Arbeitslosigkeit und der Unterbeschäftigung: Gegenüber dem Vorjahr steigt die Beschäftigung um 539.000, während die Arbeitslosigkeit nur um 79.000 und die Unterbeschäftigung um 259.000 abnimmt. Die Unterschiede erklären sich durch Zuwanderung, eine höhere Erwerbsneigung – insbesondere von Frauen und Älteren – sowie durch Beschäftigungsaufnahmen von Menschen aus der Stillen Reserve.
Arbeitskräftenachfrage
Die gemeldeten Stellen lagen im Jahresdurchschnitt leicht über dem Wert des Vorjahres, im Jahresverlauf nahmen sie allerdings deutlich ab.
2012 waren im Jahresdurchschnitt 478.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, das sind 11.000 mehr als vor einem Jahr. Besonders gesucht waren 2012 Fachleute in den Bereichen Mechatronik, Energie und Elektro, Metall, Maschinen- und Fahrzeugbau, Verkehr und Logistik sowie Verkauf und Gesundheit.
Haushalt der Bundesagentur für Arbeit
Der Haushalt der BA für das Jahr 2012 wird mit einem Überschuss in Höhe von voraussichtlich rund 2,6 Milliarden Euro schließen. Insbesondere die Ausgaben (rund 34,8 Milliarden Euro) entwickelten sich zurückhaltender als zur Haushaltsaufstellung im Herbst 2011 erwartet. Mit dem Überschuss wird erstmals seit 2009 wieder eine leichte Rücklage gebildet, die voraussichtlich im Jahr 2013 teilweise wieder in Anspruch genommen werden muss, da der Haushalt für dieses Jahr ein Defizit in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro vorsieht. Somit kann die BA keine nennenswerte Rücklage aufweisen, mit der sie eine unerwartete Konjunkturschwäche ohne Darlehen des Bundes finanzieren könnte. [PM Bundesagentur für Arbeit, 3.1.2013]
13.12.2012 - Entspannung auf dem Ausbildungsstellenmarkt gerät ins Stocken
Der positive Trend der vergangenen Jahre auf dem Ausbildungsstellenmarkt ist im Jahr 2012 ins Stocken geraten. Das ist das Ergebnis der statistischen Analysen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), die am Donnerstag aus Anlass der Sitzung des BIBB-Hauptausschusses in Bonn veröffentlicht wurden. Sie basieren auf der BIBB-Erhebung der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge mit Stichtag 30. September und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA).
Demnach ist das Ausbildungsplatzangebot im Vergleich zum Vorjahr um 14.500 Plätze (-2,4 %) auf rund 584.500 gesunken. Die Ursachen hierfür liegen im Wesentlichen in der im Laufe des Jahres nachlassenden Konjunktur, im geringeren Angebot betrieblicher Ausbildungsplätze (-10.000 beziehungsweise -1,8 %), sowie im Abbau des außerbetrieblichen Ausbildungsplatzangebots (-4.600 beziehungsweise -15,0 %).
Rückläufig war in diesem Jahr auch die Ausbildungsplatznachfrage. Ihr Umfang nahm im Vergleich zum Vorjahr um rund 14.200 Personen (-2,2 %) auf nunmehr 627.300 ab. Dieser Rückgang ist maßgeblich auf die demografische Entwicklung zurückzuführen.
Da das sinkende Ausbildungsplatzangebot mit einer gleichzeitig sinkenden Nachfrage einherging, sind die Ausbildungschancen der Jugendlichen insgesamt gesehen nahezu unverändert geblieben. Standen im Jahr 2011 für 100 Bewerberinnen und Bewerber rein rechnerisch 93,4 Ausbildungsplatzangebote zur Verfügung, so sind es in diesem Jahr 93,2. Betrachtet man ausschließlich die rein betrieblichen Angebote, so hat sich die Angebots-Nachfrage-Relation (ANR) sogar um 0,5 Prozentpunkte auf 89,1 verbessert.
Sinkendes Angebot und sinkende Nachfrage haben jedoch dazu geführt, dass bundesweit in diesem Jahr lediglich 551.300 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen worden sind. Dies bedeutet einen Rückgang um 18.100 Verträge (-3,2 %). Einen ähnlich niedrigen Wert gab es seit der Wiedervereinigung nur noch im Jahr 2005. Die geringe Zahl an neuen Ausbildungsverträgen kam auch deshalb zustande, weil es deutlich schwieriger geworden ist, die Ausbildungsplatzangebote der Betriebe mit den Ausbildungswünschen der Jugendlichen sowohl regional als auch beruflich zusammenzuführen.
So nahm ungeachtet des insgesamt sinkenden Ausbildungsplatzangebotes die Zahl der noch unbesetzten Stellen um 3.600 (+12,1 %) auf insgesamt 33.300 zu. Die Quote der Ausbildungsplätze, die nicht besetzt werden konnte, stieg bundesweit auf 5,7 %. Ein so hoher Wert wurde zuletzt 1996 registriert. Besonders schwierig war es dabei für das Handwerk, Bewerber zu finden. Hier blieben 10.500 Ausbildungsplätze ungenutzt. Drei Jahre zuvor waren es nur 4.700 gewesen. Der Anteil der erfolglosen Ausbildungsplatzangebote im Handwerk lag 2012 bundesweit bei 6,6 %, im Osten Deutschlands stieg dieser Wert sogar auf 8,1 %.
Gestiegen ist auch die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber, die zum Stichtag weiterhin auf Ausbildungsplatzsuche sind. Sie umfasst 76.000 Personen (+3.900 beziehungsweise +5,4 %). Darunter befinden sich 15.700 Jugendliche ohne und 60.400 Jugendliche mit alternativer Verbleibsmöglichkeit.
Für die Sicherung des Fachkräftenachwuchses stellen die negative demografische Entwicklung und die "Passungsprobleme" zwischen Angebot und Nachfrage die größten Herausforderungen der kommenden Jahre dar. 2013 wird der seit fünf Jahren zu beobachtende Trend sinkender Schulabgängerzahlen zwar kurzfristig unterbrochen. Grund hierfür ist unter anderem, dass in Nordrhein-Westfalen und Hessen doppelte Abiturjahrgänge ihre Schulzeit beenden. Ab 2014 wird sich dann aber der Negativtrend bei den Schulabgängerzahlen weiter fortsetzen. Im Wesentlichen wird Westdeutschland hiervon betroffen sein. In Ostdeutschland hat sich die Zahl der Jugendlichen, die ihre Schulzeit beenden, nach beträchtlichen Einbrüchen in den vergangenen Jahren wieder stabilisiert und wird in der nächsten Zeit auf niedrigerem Niveau verharren.
Eine differenzierte Analyse findet sich in der Internetpublikation des BIBB "Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2012" unter www.bibb.de/ausbildungsmarkt2012 [PM Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 13.12.2012]
11.12.2012 - Bundesagentur für Arbeit und XING AG starten Kooperation
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) startet eine Kooperation mit dem sozialen Netzwerk XING. Arbeitgeber, die bei XING eine Stellenanzeige veröffentlichen, haben ab sofort die Möglichkeit, diese zusätzlich in der JOBBÖRSE der BA kostenlos einzustellen und damit ihre Reichweite zu erhöhen. Des Weiteren startet die BA eine Erprobungsphase zum Einsatz von XING bei der Personalsuche.
Raimund Becker, Vorstand der BA, begrüßt die Kooperation: „Unser Ziel ist es, dass Bewerber und Arbeitgeber noch besser zueinander finden. Mit dieser Kooperation können Unternehmen die Reichweite ihres Stellenangebots und damit die Chance auf eine schnelle Besetzung deutlich erhöhen.“
Dr. Thomas Vollmoeller, Vorstandsvorsitzender der XING AG: „Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die unser Angebot für Mitglieder wie Unternehmenskunden noch attraktiver macht. Sie unterstreicht unsere Stellung als führende Social-Recruiting-Plattform im deutschsprachigen Markt.“
Jobsuchende, die in der JOBBÖRSE der BA eine interessante Stellenanzeige gefunden haben, die von XING eingestellt wurde, werden automatisch zu der Plattform weitergeleitet. Auf XING können Jobinteressenten sich dann über die Ansprechpartner in den Unternehmen informieren und direkt bewerben. Darüber hinaus erprobt die BA im Zuge der Kooperation, XING zur Arbeitsvermittlung zu verwenden. An ausgewählten Standorten setzen Vermittler der BA spezielle XING-Werkzeuge zur aktiven Personalsuche ein. Ziel ist, passende Bewerber für Stellenangebote zu finden, wenn im eigenen Bewerberpool keine geeigneten Kandidaten vorhanden sind.
Für die BA und XING ist es eine sinnvolle Kooperation, denn die beiden Portale ergänzen sich ideal. Die JOBBÖRSE der BA bietet über 2,8 Millionen Bewerberprofile und knapp 800.000 Stellenangebote. XING ist mit über sechs Millionen Mitgliedern das größte soziale Netzwerk für berufliche Kontakte im deutschsprachigen Raum. Betreiber der Plattform ist die in Hamburg ansässige XING AG. Das Unternehmen erfüllt nicht nur aufgrund seines Standorts die strikten deutschen Datenschutzbestimmungen, sondern sorgt mit weiteren Maßnahmen, wie zum Beispiel einer kompletten SSL-Verschlüsselung, für einen hohen Sicherheitsstandard. [PM Bundesagentur für Arbeit, 11.12.2012]
05.12.2012 - Mitarbeitersuche per Smartphone
- Jedes zweite Unternehmen sucht Bewerber auf mobilen Plattformen
- Wettbewerb um die besten Köpfe wird per Smartphone ausgetragen
- Hauptzielgruppen sind Führungskräfte und Hochschulabsolventen
Personalchefs setzen bei der Suche nach geeigneten Bewerbern zunehmend auf mobile Geräte wie Smartphones und Tablet Computer. Dieses so genannte „Mobile Recruiting“ wird bereits von mehr als der Hälfte der Unternehmen (57 Prozent) eingesetzt. An der Spitze stehen dabei mobile Angebote für soziale Netzwerke wie Facebook oder Google+ mit 34 Prozent, gefolgt von Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn mit 29 Prozent. Spezielle mobile Karriere-Webseiten nutzt ein Viertel der Unternehmen (24 Prozent), eigene Apps setzt jedes Sechste (17 Prozent) ein. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bitkom Research GmbH im Auftrag von LinkedIn. „Die Kernzielgruppen vieler Personalchefs sind häufig per Smartphone oder Tablet Computer im Internet unterwegs“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Jetzt werden neue Mitarbeiter auch über das mobile Internet gesucht und gefunden.“
Unterschiede bei der Nutzung gibt es zwischen den Branchen. Während in der Industrie soziale Netzwerke und Business-Netzwerke mit 32 Prozent bei der Nutzung gleichauf liegen, haben im Handel die sozialen Netzwerke klar die Nase vorn: Jedes zweite Unternehmen (50 Prozent) nutzt diese Dienste für Mobile Recruiting, ein knappes Viertel (24 Prozent) setzt auf Business-Netzwerke.
Hauptzielgruppen für das Mobile Recruiting sind Fach- und Führungskräfte. Jeder zweite Personalverantwortliche (53 Prozent) glaubt, dass für diese Bewerber mobile Angebote besonders geeignet sind. Studenten und Hochschulabsolventen liegen mit 48 Prozent knapp dahinter. 90 Prozent der Unternehmen halten die Ausschreibung von Stellen im IT- und Medienbereich über mobile Plattformen für sinnvoll. Geringer fällt die Zustimmung bei Verwaltungsaufgaben (80 Prozent) und anderen Dienstleistungen (77 Prozent) aus. Aber selbst bei handwerklichen Tätigkeiten oder der Fertigung liegt die Zustimmung noch bei über zwei Drittel (69 Prozent).
Dass die Unternehmen mit ihrer Einschätzung zum Mobile Recruiting die Erwartungen der Jobsuchenden treffen, zeigt auch eine Nutzerbefragung. Potenzielle Bewerber erwarten demnach vor allem von Unternehmen aus der Hightech-Branche sowie der Kreativ- und Medienbranche mit jeweils 63 Prozent Stellenangebote auf mobilen Geräten. Aber auch in den übrigen Dienstleistungsbranchen (34 Prozent), der Verwaltung (33 Prozent) sowie in Industrie und Handwerk (30 Prozent) werden mobile Stellenausschreibungen erwartet. „Auf Dauer wird sich keine Branche dem Trend entziehen können, auch mobil um die besten Fachkräfte zu werben. Wer rechtzeitig auf mobile Angebote setzt, ist der Konkurrenz im Wettbewerb um die besten Köpfe einen entscheidenden Schritt voraus“, so BITKOM-Präsident Kempf.
Methodik: Im Auftrag des Karrierenetzwerks LinkedIn hat die Bitkom Research GmbH 500 Unternehmen in Deutschland mit mehr als 50 Beschäftigten sowie 700 Erwerbstätige und Studierende in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft sowie für die befragten Erwerbstätigen und Studierenden. [PM BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., 5.12.2012]
30.11.2012 - Engagement für Inklusion
Die Bundesagentur für Arbeit und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände engagieren sich dafür, dass sich jeder Mensch ideal auf dem Arbeitsmarkt einbringen kann. Um Menschen mit Behinderung mehr in den Fokus zu rücken, startet die BA ab dem 03.12.2011 die zweite bundesweite Aktionswoche für Menschen mit Behinderung.
An den Erfolg aus dem letzten Jahr anknüpfend, veranstaltet die BA die bundesweite Aktionswoche, die Menschen mit Handicap in den Mittelpunkt stellt. Raimund Becker, Vorstandsmitglied der BA: „Es gibt viele Gründe, sich für mehr Inklusion in unserer Gesellschaft stark zu machen. Einer davon ist im Fachkräfteanteil unter den arbeitslosen Menschen mit Schwerbehinderung zu sehen. Er ist mit knapp 60 Prozent sogar etwas höher als der von arbeitslosen Menschen ohne Schwerbehinderung, hier sind es 54 Prozent. Gerade vor dem Hintergrund eines drohenden Fachkräftemangels dürfen wir Potenziale auf dem Arbeitsmarkt nicht ungenutzt lassen.“
Peter Clever, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der BDA und Verwaltungsratsvorsitzender der BA, unterstreicht das Anliegen: „Viele Unternehmen engagieren sich bereits bei der Integration behinderter Menschen. Dies belegen über eine Million schwerbehinderte Menschen in Beschäftigung, viele davon in kleinen Betrieben, die hierzu gesetzlich nicht verpflichtet sind. Entscheidend ist ein Bewusstseinswandel, dass behindert nicht automatisch leistungsgemindert heißt. Wo es nicht ohne spezielle Unterstützung geht, gibt es fachliche Hilfen und Fördermittel, über die noch mehr aufgeklärt werden muss.“
Die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten unter 58 Jahren ist von Januar 2008 bis Januar 2012 um fast 20 Prozent gesunken, von etwa 158.000 auf etwa 128.000. Dies zeigt, dass die allgemeine positive Entwicklung am Arbeitsmarkt – anders als oft behauptet – auch die Situation der Schwerbehinderten verbessert hat. Wer die über 58jährigen mit betrachtet, muss berücksichtigen, dass das Auslaufen vorruhestandsähnlicher Regelungen zu einer anderen Zählweise führt. Deshalb wurden im Jahr 2007 noch rund 9000 schwerbehinderte Arbeitslose über 58 Jahren gezählt, während im Januar 2012 nach der neuen Statistik rund 42.000 registriert wurden. Das entspricht einer Steigerung von etwa 350 Prozent, ohne dass es auch nur annähernd so viele zusätzliche arbeitslose Schwerbehinderte in diesem Zeitraum gab. Richtig ist also, dass auch schwerbehinderte arbeitslose Menschen vom Aufschwung profitiert haben, wenngleich nicht ganz so stark wie alle Arbeitslosen.
Neben der Aktionswoche engagieren sich BA und BDA bereits in zahlreichen Initiativen und Maßnahmen, um Inklusion in Deutschland voranzutreiben. Außerdem veröffentlicht die BA zum Auftakt der Aktionswoche online eine Kurzinformation mit Daten zur Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung.
Die BA unterstützt mit der Woche der Menschen mit Behinderung den Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. [PM Bundesagentur für Arbeit, 30.11.2012]
28.11.2012 - OnlineDegrees.com gibt Social-Media-Tipps für Jobsuchende
OnlineDegrees.com hat Social-Media-Guidenlines für Studenten und Jobsuchende sowie Tipps und gute Argumente für mehr Social-Media-Engagement zusammengestellt. Weiter
28.11.2012 - IT-Mittelstand sucht Software-Entwickler
- 80 % der unbesetzten Stellen bei ITK-Anbietern im Mittelstand
- Jedes vierte Unternehmen sucht mehr als fünf IT-Spezialisten
- Experten für Cloud Computing, Apps und Social Media begehrt
Mittelständische Unternehmen der Informationstechnologie und Telekommunikation sind überproportional vom derzeitigen Fachkräftemangel betroffen. Mit rund 14.500 offenen IT-Stellen entfallen rund 80 Prozent aller unbesetzten Stellen in der ITK-Branche auf diese Firmen mit einem Jahresumsatz zwischen 1 und 50 Millionen Euro, deren Bekanntheitsgrad deutlich geringer ist als der von Großunternehmen. Das ist das Ergebnis einer Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte des Hightech-Verbands BITKOM. „Wer nach Studium oder Ausbildung auf der Suche nach einer Stelle in der IT-Branche ist, hat im Mittelstand beste Chancen“, sagt BITKOM-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn. Insgesamt fehlen in Deutschland 43.000 IT-Experten, davon 18.000 in der ITK-Branche selbst und 25.000 in Unternehmen aller anderen Branchen.
Mehr als jedes vierte mittelständische Unternehmen der ITK-Branche mit 50 bis 249 Beschäftigten (27,8 Prozent) hat aktuell sechs oder mehr offene IT-Stellen. 94 Prozent der Mittelständler, die auf der Suche nach IT-Experten sind, brauchen Software-Entwickler. Vor allem Qualifikationen in den Bereichen Cloud Computing, Social Media und Mobile Applikationen werden dabei von den Bewerbern erwartet. Fast jedes dritte Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten (31,8 Prozent), das eine freie Stelle hat, sucht Cloud-Spezialisten. Bei kleineren Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten sind es sogar fast zwei Drittel (62,4 Prozent). In diesen Zahlen spiegelt sich die zunehmende Verbreitung von IT-Dienstleistungen aus der Wolke wider. Große Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten, die bereits vor einigen Jahren in das Thema eingestiegen sind, haben mit rund 14,7 Prozent deutlich weniger entsprechenden Bedarf.
Überdurchschnittlich oft suchen Mittelständler mit 50 bis 249 Beschäftigten Experten für Social Media. Fast jedes dritte Unternehmen (29,3 Prozent) mit freien IT-Stellen wünscht sich entsprechende Qualifikationen. Ebenfalls begehrt sind Fachleute für die App-Programmierung und Erstellung mobiler Webseiten. Fast jedes dritte Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten (29,9 Prozent) und mindestens einer offenen IT-Stelle sucht Entwickler mit diesen Kenntnissen. „Die Analyse der gesuchten Profile zeigt deutlich, welche Effekte Innovationen in der IT-Branche auslösen. Sind sie einmal im Mittelstand angelangt, erzeugen sie einen massiven Bedarf am Arbeitsmarkt“, so das Resümee von BITKOM-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn. „Dies bestätigt einmal mehr die Rolle des IT-Mittelstands als Motor für Beschäftigung.“
Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Meinungsforschungsinstitut Aris 1.500 Geschäftsführer und Personalleiter von Unternehmen unterschiedlicher Branchen befragt, darunter mehr als 700 aus der ITK-Branche. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft. [PM BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., 28.11.2012]
26.11.2012 - Deutschland und Spanien intensivieren Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung
Deutschland und Spanien starten im kommenden Jahr gemeinsam mehrere Pilotprojekte in der beruflichen Bildung. Im Mittelpunkt der Projektarbeiten werden die Themen "Qualifizierung des Berufsbildungspersonals", "Entwicklung von Standards für die Berufsausbildung und die Prüfungen" sowie die "Verbesserung der Lernortkooperation" stehen. Dies sieht ein Aktionsplan vor, den eine deutsch-spanische Arbeitsgruppe zur Berufsbildung auf ihrer konstituierenden Sitzung in Madrid beschlossen hat. Ziel der engeren Zusammenarbeit ist es, die berufliche Handlungsfähigkeit zu stärken und Übergänge von jungen Menschen in die Arbeitswelt zu verbessern. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für die deutsche Seite die Geschäftsführung der Arbeitsgruppe übernommen.
Die auf drei Jahre ausgelegte Arbeit der "Task Force" sieht im kommenden Jahr mehrere gegenseitige Besuche auf Expertenebene vor, um bedarfsorientierte Empfehlungen zur Entwicklung und Stärkung dualer beruflicher Ausbildung abzugeben. An der Arbeitsgruppe sind neben den deutschen und spanischen Regierungsdelegationen auch Vertreter der jeweiligen nationalen Spitzenorganisationen der Sozialpartner und der Kammern beteiligt.
Der jetzt verabschiedete Aktionsplan geht auf eine entsprechende Vereinbarung zurück, die die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, im Juli mit ihrem spanischen Amtskollegen Ignacio Wert Ortega bei einem Treffen in Stuttgart unterzeichnet hatte. Darin werden als Ziele die Etablierung der Berufsbildung als Schlüsselfaktor für wirtschaftliche und soziale Entwicklung sowie die Förderung betriebsintegrierter Bildungsangebote nach dualem Vorbild genannt.
Derzeit gibt es in vielen europäischen Ländern eine große Nachfrage nach dem dualen System in Deutschland. Hintergrund ist die zum Teil sehr hohe Jugendarbeitslosigkeit in vielen Ländern der EU. So ist zum Beispiel in Griechenland und in Spanien mehr als die Hälfte der jungen Menschen unter 25 Jahren arbeitslos, in der EU lag die Quote im September nach Angaben von Eurostat, dem statistischen Amt der EU, bei 22,8 %. Demgegenüber beträgt die Quote in Deutschland 8 %. [PM Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 26. November 2012]
21.11.2012 - Interesse an Informatik nimmt deutlich zu
Erstsemesterzahl an den Hochschulen steigt um fast ein Fünftel
Zahl der Auszubildenden im Hightech-Sektor legt um rund 10 Prozent zu
Frauen bleiben im Informatikstudium und in IT-Berufen in der Minderheit
Eine Karriere im IT- und Telekommunikationsbereich wird für Schulabgänger immer attraktiver. An den Hochschulen wurden im vergangenen Jahr 48.423 Studienanfänger im Fach Informatik verzeichnet. Das ist ein Anstieg um fast ein Fünftel (17,8 Prozent) oder mehr als 7.000 verglichen mit dem Jahr 2010. Ebenfalls kräftig ist das Interesse an den Ausbildungsberufen gestiegen: Die Zahl der IT-Azubis legte um 9,2 Prozent auf 14.961 zu. „Die Initiativen, um mehr junge Menschen für technische Berufe und für die IT-Branche zu begeistern, zeigen Erfolge“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Gleichzeitig haben die Doppeljahrgänge in Bayern und Niedersachsen sowie die Aussetzung der Wehrpflicht die Zahlen nach oben getrieben. Der Zuwachs bei anderen technischen Studienfächern war dabei noch größer als in der Informatik, etwa im Maschinenbau (21,3 Prozent) oder in der Elektrotechnik (22 Prozent). „Wenn wir den steigenden Bedarf an IT-Spezialisten mit derzeit bereits 43.000 unbesetzten Stellen decken wollen, müssen wir noch mehr junge Menschen für unsere Branche begeistern“, so Kempf. Weiter
12.11.2012 - Betriebliche Kosten von Vertragslösungen
Laut BIBB Datenreport 2012 wird im dualen Ausbildungssystem etwa jeder fünfte Ausbildungsvertrag vorzeitig gelöst. In einem Beitrag aus der Zeitschrift "BWP - Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis" werden Berechnungen vorgestellt, mit denen erstmals die Kosten von vorzeitigen Vertragslösungen beziffert werden können.
Im Gesamtdurchschnitt fallen bis zur Vertragslösung Bruttokosten in Höhe von 16.218 Euro pro Auszubildendem an. Die Nettokosten belaufen sich auf 6.826 Euro. Werden die Nettokosten bis zur Vertragslösung auf alle Vertragslösungen hochgerechnet, summieren sie sich für alle betroffenen Betriebe auf insgesamt etwa 580 Millionen Euro für das Untersuchungsjahr 2007.
Gesamtwirtschaftlich fällt der Verlust aber geringer aus. Da etwa die Hälfte der Auszubildenden nach einer Vertragslösung einen neuen Ausbildungsplatz
annimmt, profitieren zum einen die Auszubildenden von der nicht beendeten Ausbildung und spart zum anderen der neue Betrieb bei bereits teilweise Ausgebildeten Kosten.
Die verwendeten Daten zeigen darüber hinaus, dass es einen deutlichen, negativen Zusammenhang zwischen den Rekrutierungskosten und der
Vertragslösungsquote gibt. Höhere Investitionen bei der Auswahl der Auszubildenden können also die Wahrscheinlichkeit einer Vertragslösung reduzieren. Weiter
12.11.2012 - GPC-Bericht "Gewinnung von Auszubildenden wird immer schwieriger"
Der demographische Wandel macht sich immer deutlicher bemerkbar. Immer mehr Betriebe können ihre angebotenen Ausbildungsstellen nicht besetzen, vor allem im Osten Deutschlands. Wie der aktuelle BIBB-Report zeigt, kehren sich die "Machtverhältnisse" auf dem Ausbildungsmarkt langsam um: Die Nachfrageseite bekommt zunehmend mehr Gewicht. Goldene Zeiten brechen deshalb für benachteiligte Jugendliche und auch für Altbewerber/-innen aber vorerst noch nicht an.
Um herauszufinden, welche Betriebe besondere Probleme bei der Besetzung ihrer Ausbildungsstellen haben, führten die Autorinnen und Autoren (Klaus Troltsch, Christian Gerhards und Sabine Mohr) eine Betriebsbefragung durch. Dabei berücksichtigten sie sowohl betriebsinterne Faktoren wie Betriebsgröße und Wirtschaftsbereich (Handwerk, Dienstleistung etc.) als auch externe Einflüsse wie Bevölkerungsstruktur und Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt. Weiter
05.11.2012 - Bilanz des Berufsberatungsjahres 2011/2012: Lage am Ausbildungsmarkt grundsätzlich gut
Die Situation am Ausbildungsmarkt stellt sich grundsätzlich positiv dar. Allerdings konnte die gute Entwicklung der Vorjahre nicht in allen Punkten fortgeschrieben werden. Die Zahl der Jugendlichen, die für das bereits begonnene Ausbildungsjahr noch eine Ausbildungsstelle suchen, fällt relativ klein aus, ist aber größer als im Vorjahr. Auch die Anzahl der noch unbesetzten Berufsausbildungsstellen liegt über dem Vorjahresniveau und übersteigt die Zahl der unversorgten Bewerber.
Entsprechend fiel die Bilanz des BA-Vorstands Raimund Becker aus: „Die Situation am Ausbildungsmarkt 2011/2012 war alles in allem positiv. Insbesondere zwei Faktoren haben dazu beigetragen: Die gute wirtschaftliche Lage im vergangenen Jahr und die Bemühungen der Betriebe, sich die eigenen Fachkräfte zu sichern. Die Herausforderung, Jugendliche und Betriebe regional, berufsfachlich und qualifikatorisch zusammenzubringen, ist größer geworden.“
Von Oktober 2011 bis September 2012 wurden den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern in gemeinsamer Einrichtung insgesamt 517.100 Ausbildungsstellen gemeldet, annähernd so viele wie im Vorjahr (-2.500 oder -0,5 Prozent). Der Anstieg geht allein auf ein Plus bei den betrieblichen Berufsausbildungsstellen zurück (+9.700 oder +2,1 Prozent auf 478.600). Zu diesem Anstieg beigetragen haben die stabile konjunkturelle Lage und das Interesse der Betriebe, sich den eigenen Fachkräftenachwuchs durch Ausbildung zu sichern. Zudem ist festzustellen, dass Betriebe ihre Ausbildungsstellen vermehrt und zeitiger bei der Ausbildungsvermittlung gemeldet haben um so die Chancen zu steigern, alle Ausbildungsstellen erfolgreich besetzen zu können. Bei den außerbetrieblichen Ausbildungsstellen zeigt sich ein Rückgang (-12.200 oder -24,0 Prozent auf 38.500). Die Agenturen für Arbeit haben damit auf die wirtschaftlich gute Entwicklung und den demografiebedingten Bewerberrückgang reagiert und wenige r außerbetriebliche Ausbildungsangebote initiiert. Gleichwohl haben Marktersatzmaßnahmen für benachteiligte Jugendliche nach wie vor eine wichtige Funktion.
Von Oktober 2011 bis September 2012 haben insgesamt 559.900 Bewerber die Ausbildungsvermittlung der Agenturen und der Jobcenter bei der Suche nach einer Lehrstelle eingeschaltet. Das waren 16.800 oder 3,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Entwicklung der bei den Agenturen und den Jobcentern gemeldeten Bewerberzahlen wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst, die sich teils erhöhend und teils verringernd auswirken. Der demografisch bedingte Trend rückläufiger Bewerberzahlen wurde in diesem Jahr durch mehrere Faktoren kompensiert. So hat zum einen die Entlassung doppelter Abiturjahrgänge (2012: Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Brandenburg, Teile Hessens) zu mehr Bewerbern beigetragen. Zum Bewerberplus dürfte zudem eine Ausweitung der Bewerberakquise, eine Intensivierung des Übergangsmanagements von der Schule in die Ausbildung beigetragen haben sowie die Maßnahmen zur vertieften Berufsorientierung. So geht der Anstieg der Bewerberzahlen ausschließlich auf Bewerber zu rück, die im aktuellen Schuljahr die Schule verlassen haben, wohingegen die Zahl der Bewerber, die bereits früher die Schule verlassen haben, rückläufig ist. Auch das Aussetzen der Wehrpflicht dürfte einen Beitrag zum Anstieg der Bewerberzahlen geleistet haben.
Trotz der guten wirtschaftlichen Situation 2011/12 gelang es nicht allen Bewerbern, einen Ausbildungsplatz zu finden. Gleichzeitig blieben auch zahlreiche Ausbildungsstellen unbesetzt. Die Gründe liegen in erster Linie darin, dass das Angebot und die Nachfrage in berufsfachlicher, qualifikatorischer oder regionaler Hinsicht differieren.
Am Ende des Berufsberatungsjahres waren bei Agenturen und Jobcentern 15.700 Bewerber noch unversorgt. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg von 4.300 oder 38,2 Prozent. Damit blieben deutschlandweit 2,8 Prozent der gemeldeten Bewerber ohne Ausbildungsstelle oder alternatives Angebot.
Der Anteil der Bewerber, die in eine Ausbildung eingemündet oder darin verblieben sind, lag mit 54 Prozent etwa auf dem Niveau des Vorjahres. 17 Prozent der Bewerber haben sich für einen weiteren (Berufs-)Schulbesuch oder ein Studium und vier Prozent für eine weitere Qualifizierung (zum Beispiel eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme oder eine Einstiegsqualifizierung) entschieden. Weitere fünf Prozent haben eine Arbeit aufgenommen.
33.300 Ausbildungsstellen waren zum Bilanzzeitpunkt am 30. September noch unbesetzt. Die Zahl lag damit um 3.600 bzw. 12,1 Prozent über dem Vorjahreswert.
Die Zahl der noch unbesetzten Ausbildungsstellen übersteigt damit die Zahl der noch unversorgten Bewerber um 17.600 Stellen (Vorjahr: 18.400). Damit ergibt sich das fünfte Jahr in Folge am Ende des Beratungsjahres ein Stellenüberhang.
Das Ende des Berufsberatungsjahres bedeutet nicht das Ende der Vermittlungsaktivitäten. Vielmehr melden sich auch jetzt noch Jugendliche, die z. B. keinen Studienplatz erhalten haben oder eine Ausbildung oder weiterführende Schule abbrechen und nun ab sofort noch eine duale Berufsausbildung anstreben. Auch haben 60.400 Bewerber, die sich für eine Alternative entschieden haben, ihren Vermittlungswunsch aufrecht erhalten. Gleichzeitig melden auch Betriebe noch freie Ausbildungsstellen für das bereits begonnene Ausbildungsjahr.
„Die bisherigen Erfahrungen des Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs sprechen dafür, dass im so genannten „fünften Quartal“ eine große Anzahl der derzeit noch unbesetzten Stellen mit Auszubildenden besetzt werden kann und im Gegenzug bislang unversorgte Bewerber einen Ausbildungsplatz oder eine Alternative finden. Damit im Zuge der Nachvermittlung noch möglichst viele junge Menschen und Ausbildungsbetriebe erfolgreich zusammenkommen und weitere Ausbildungsverträge schließen, müssen Bewerber wie Ausbildungsbetriebe allerdings auch kompromissbereit sein.“ appellierte Becker.
Mit den Ende September noch 33.300 unbesetzten Ausbildungsplätzen, den noch freien Stellen für Einstiegsqualifizierungen, außerbetrieblichen Ausbildungsplätzen und ggf. Berufsvorbereitungsmaßnahmen stehen genügend Angebote zur Verfügung, um allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Jugendlichen einen Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. [PM Bundesagentur für Arbeit, 5.11.2012]
30.10.2012 - Arbeitsmarkt 43.000 offene Stellen für IT-Experten
Bedarf an IT-Fachkräften in Deutschland deutlich gestiegen
In Deutschland gibt es derzeit rund 43.000 offene Stellen für IT-Experten. Damit ist die Zahl der freien IT-Jobs im Vergleich zum Vorjahr um 5.000 angestiegen. Das entspricht einem Zuwachs um 13 Prozent. Innerhalb von drei Jahren hat sich damit die Zahl der unbesetzten Stellen um 23.000 mehr als verdoppelt. Das ist das Ergebnis einer Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte, die der BITKOM heute in Berlin vorgestellt hat. Bei der repräsentativen Umfrage wurden mehr als 1.500 Geschäftsführer und Personalverantwortliche von Unternehmen aller Branchen befragt. „Der Bedarf an IT-Fachkräften ist erneut kräftig gestiegen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Weiter
30.10.2012 - Jobbörsen: Jobware wird am stärksten von Arbeitgebern genutzt
Am stärksten genutzt von Seiten der Arbeitgeber sind die Arbeitsagentur, Stepstone und Xing. In der Qualitätsbewertung der klassischen Jobportale liegt Jobware vorne. Stellenanzeigen.de und Kalaydo rangieren dahinter. Bei den Spezialjobbörsen verzeichnen Jobstairs, Jobvector und Yourfirm zufriedene Kunden. Das resultiert aus der aktuellen Profilo Social Media- und Jobportalstudie 2012. Dabei zeigen 1.702 HR-Experten auf, welchen Mehrwert Social Media im Recruiting tatsächlich leistet und beurteilen ihre Zufriedenheit in der Zusammenarbeit mit Jobportalen. Weiter
30.10.2012 - Private Internetnutzung kann Job kosten
Bezahlte Arbeitszeit für private Angelegenheiten nutzen: Keine gute Idee, wenn man die Stelle behalten möchte. Das gilt auch für Aktivitäten im Internet. Wer im Job trotz eines Verbotes privat das Internet nutzt, riskiert seinen Arbeitsplatz. Weiter
28.10.2012 - Blue Card gegen den Fachkräftemangel
- Seit August können Ausländer die „Blaue Karte EU“ beantragen
- BITKOM-Leitfaden führt Unternehmen durch das Verfahren
Der Fachkräftemangel ist für deutsche Hightech-Unternehmen seit Jahren eines der gravierendsten Probleme. Derzeit gibt es in Deutschland rund 40.000 offene Stellen für IT-Spezialisten, die nicht oder nur sehr schwierig und langwierig zu besetzen sind. Mehr als jedes zweite Unternehmen (57 Prozent) nennt aktuell in einer BITKOM-Umfrage den Fachkräftemangel als Markthemmnis. Auf Basis des alten Zuwanderungsrechts lag die Zahl der IT-Spezialisten, die zuletzt aus Ländern außerhalb der EU nach Deutschland kamen, bei weniger als 2.500 pro Jahr. Die Politik hat nun auf die jahrelange Kritik der Wirtschaft reagiert. Mit der „Blauen Karte EU“, die zum 1. August in deutsches Recht umgesetzt wurde, können freie Stellen leichter durch hochqualifizierte Ausländer besetzt werden. Allerdings sind für die Arbeitserlaubnis auch bei der Blue Card eine Reihe von Voraussetzungen zu erfüllen und Anträge bei verschiedenen Behörden zu stellen. Aus diesem Grund hat der BITKOM einen kostenlosen Leitfaden veröffentlicht, der unter anderem durch die dazu notwendigen formalen Schritte führt.
Neben einer Darstellung der rechtlichen Grundlagen bietet die Broschüre eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Unternehmen, wie sie einen geeigneten Bewerber aus Ländern außerhalb der EU nach Deutschland holen können. Von der Gestaltung des Arbeitsvertrags über die Visa-Beantragung bis zum Kontakt mit der Ausländerbehörde gibt es Tipps aus der anwaltlichen Beratungspraxis zu notwendigen Unterlagen und den passenden Ansprechpartnern. Der Leitfaden „Zuwanderung und Blue Card: ITK-Spezialisten für Deutschland gewinnen“ kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
25.10.2012 - BVDW startet Bewerbungsphase
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. vergibt zwei Stipendien zum Studienbeginn im März 2013 und erleichtert damit den Zugang zu den berufsbegleitenden Studiengängen. Nährere Informationen finden Sie hier:
24.10.2012 - Mobilportal der Bundesagentur für Arbeit (BA) bietet neuen Komfort
Immer mehr Menschen nutzen Internetangebote über ihr Handy. Deshalb bietet die BA ihr Online-Portal jetzt auch über eine mobile Webseite an.
Den Kunden wird dabei eine optimierte Darstellung mit den gesamten Funktionalitäten und Inhalten der JOBBÖRSE und von www.arbeitsagentur.de angeboten. Die mobile Navigationsstruktur wurde einfach und intuitiv gestaltet. Die Seite enthält alle wichtigen Serviceangebote, die auch im allgemeinen Internetangebot der BA zu finden sind. Die Suche nach Informationen oder der lokal zuständigen Arbeitsagentur wird so überall und zu jeder Zeit möglich.
Auch die JOBBÖRSE kann komfortabel auf mobilen Endgeräten genutzt werden. So können die Nutzerinnen und Nutzer jederzeit und überall in Deutschlands größtem Pool nach aktuellen Stellen suchen. Arbeitgeber können ihren Personalbedarf melden, auf den bundesweiten Bewerberpool zugreifen und Bewerber sofort kontaktieren.
Der Zugang zum mobilen Portal erfolgt über eine eigene URL mobil.arbeitsagentur.de bzw. jobboerse.mobil.arbeitsagentur.de [PM Bundesagentur für Arbeit, 24.10.2012]
15.10.2012 - planet-beruf.de der BA gewinnt GIGA-Maus 2012
planet-beruf.de wurde am 10.10.2012 auf der Frankfurter Buchmesse mit der GIGA-Maus 2012 ausgezeichnet. Das Internetportal der Bundesagentur für Arbeit (BA) siegte als „Das beste Programm zum Nachschlagen“ in der Kategorie „Kinder ab 10 Jahre“.
planet-beruf.de zeigt 13- bis 17-Jährigen, wie der Start in die Ausbildung gelingt und bietet jede Menge Gesprächsstoff für die gesamte Familie: beispielsweise mit den Rubriken „Berufe von A-Z“ und „Berufe live“, bei der Reise durch das BERUFE-Universum oder mit dem interaktiven Bewerbungstraining.
Dass der Einfluss der Eltern auf die Berufswahl ihres Kindes auch heute noch sehr groß ist, bestätigen aktuelle Untersuchungen. planet-beruf.de nimmt Eltern als Ratgeber ernst und bietet ihnen deshalb auch ein eigenes Portal: Hier finden sie Rat und Hilfe, damit sie ihre Tochter oder ihren Sohn sinnvoll unterstützen können.
Bereits seit 1998 zeichnet die Zeitschrift ELTERN family mit der GIGA-Maus Software- und Online-Produkte für Kinder, Jugendliche und die ganze Familie zum Lernen, Nachschlagen und Spielen aus. Dabei stehen der pädagogische Wert, die altersgerechte Gestaltung und Handhabung, der Spielspaß und Lernfortschritt im Mittelpunkt. Das Gütesiegel GIGA-Maus gilt Eltern und Pädagogen als verlässliche Orientierungshilfe bei der Auswahl familiengeeigneter Internetangebote.
Das Online-Portal planet-beruf.de …
… ist mit ca. 3,7 Millionen Besuchern und rund 32 Millionen Seitenzugriffen jährlich das Leitmedium der Medienkombination „planet-beruf.de – Mein Start in die Ausbildung“. Dazu gehören auch das Selbsterkundungsprogramm BERUFE-Universum, das interaktives Bewerbungstraining sowie Print-Produkte für Schülerinnen und Schüler (Sekundarstufe I), Eltern, Lehrkräfte und Berater/innen. [PM Bundesagentur für Arbeit, 15.10.2012]
11.10.2012 - Trotz zunehmender Rekrutierungsprobleme: Betriebe halten an dualer Ausbildung fest Ergebnisse einer repräsentativen BIBB-Betriebsbefragung
Mehr als ein Drittel der knapp 470.000 ausbildenden Betriebe in Deutschland hat inzwischen große Schwierigkeiten bei der Besetzung seiner Ausbildungsstellen. Dennoch wollen die Unternehmen nicht aus der betrieblichen Ausbildung aussteigen oder ihr Ausbildungsstellenangebot reduzieren. Im Gegenteil: Rund 75 % der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) befragten Betriebe wollen in den nächsten drei Jahren unverändert an ihren Ausbildungsaktivitäten festhalten, 16 % planen sogar eine Ausweitung ihrer Kapazitäten. Lediglich 7,4 % sehen sich gezwungen, ihre Angebote zu reduzieren, und nur 1,4 % planen den vollständigen Ausstieg. Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des BIBB-Qualifizierungspanels sind veröffentlicht in der neuesten Ausgabe der Reihe BIBB REPORT, Heft 19/12: "Vom Regen in die Traufe? Unbesetzte Ausbildungsstellen als künftige Herausforderung des Ausbildungsstellenmarktes".
Dabei schätzen die Unternehmen die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt durchaus realistisch ein: Drei von vier Betrieben rechnen nämlich damit, dass die Probleme, ausreichend geeignete Bewerber für ihre Ausbildungsstellen zu finden, eher noch zunehmen werden.
Generell - so die Autoren der Studie - wird sich der demografische Umbruch und der Strukturwandel unter den Schulabgängern mit der anhaltenden Tendenz zu höheren Schulabschlüssen nicht gleichmäßig auf die einzelnen Betriebsgrößenklassen, Branchen und Regionen auswirken. Insbesondere für folgende Betriebe werden die bereits bestehenden Probleme bei der Suche nach Bewerbern eher noch zunehmen:
• Handwerksbetriebe und generell Kleinstbetriebe sowie kleinere mittelständische Betriebe mit weniger als 20 Beschäftigten,
• Betriebe in den neuen Bundesländern,
• Betriebe mit einem Ausbildungsstellenangebot in Berufen, die bei Jugendlichen zu wenig bekannt oder von diesen als nicht attraktiv genug eingeschätzt werden,
• Betriebe in Regionen, in denen sich die Ausbildungsverhältnisse durch den Rückgang der Bewerber um Ausbildungsstellen zunehmend entspannen,
• Betriebe in Regionen, in denen die Anteile der Schulabgänger mit höheren Abschlüssen bereits hoch sind beziehungsweise weiter zunehmen werden.
Um Problemen bei der Rekrutierung von Bewerbern vorzubeugen, raten die Autoren den betroffenen Betrieben zu praktischen Maßnahmen, um ihre Ausgangssituation nachhaltig zu verbessern. Hierzu gehöre zum Beispiel eine breitere Palette an Rekrutierungsstrategien: Je persönlicher und konkreter die Kontaktaufnahme zu den Jugendlichen erfolge und je mehr Einblick den Jugendlichen in die angebotenen Ausbildungsberufe, zum Beispiel durch Praktika oder Betriebsbesichtigungen, gewährt werde, desto besser entwickelten sich die Chancen der Betriebe, zu einem Vertragsabschluss mit den Jugendlichen zu kommen. Auch ein geeigneter Zugang über soziale oder regionale Netzwerke zahle sich auf lange Sicht für die Betriebe aus.
Der neue BIBB REPORT, Heft 19/12: "Vom Regen in die Traufe? Unbesetzte Ausbildungsstellen als künftige Herausforderung des Ausbildungsstellenmarktes" steht als pdf-Version im Internetangebot des BIBB unter www.bibb.de/bibbreport zum kostenlosen Download zur Verfügung. [PM Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB),
21.09.2012 - "Mobile & Mobilität": meinestadt.de veröffentlicht neue Ausgabe seines Personaler-Infobooklets "HR kompakt"
Siegburg. Die mobile Jobsuche ist in aller Munde. Suchende nutzen längst nicht mehr nur die Zeitung als Medium, sondern neben dem Internet auch immer öfter ihr Smartphone oder den Tablet-PC, um eine neue berufliche Herausforderung zu finden. Und auch das Thema "Mobilität" rückt mit zunehmendem Fachkräftemangel immer mehr in den Fokus von Personalverantwortlichen. Doch wie mobil sind die Deutschen eigentlich im Job? Die Antwort auf diese Frage liefert die mittlerweile neunte Auflage von "HR kompakt", die der Stellenmarkt von meinestadt.de jetzt in einer Auflage von 50.000 Stück veröffentlicht hat. Das bei Personalern beliebte Booklet befasst sich in seiner Ausgabe 2012/2013 mit dem Schwerpunktthema "Mobile & Mobilität".
Auf mehr als 50 Seiten finden Personaler in der neuen Ausgabe "HR kompakt 2012/2013" viele hilfreiche Informationen zum Schwerpunktthema "Mobile & Mobilität" - darunter einen Fachbeitrag über die Mobilitätsbereitschaft von Auszubildenden, die gezielte Mitarbeitersuche per Smartphone und Tablet-PC sowie die Ergebnisse einer Mobilitätsumfrage unter mehr als 1.400 Nutzern des Stellenmarkts von meinestadt.de. Daneben enthält die neue Ausgabe viele hilfreiche Zahlen, Daten und Fakten rund um das Thema Personalarbeit. Mit statistischen Informationen über Bevölkerungszahlen, die Arbeitsmarktsituation und das mobile Leben in Deutschland sowie in den 16 Bundesländern setzt meinestadt.de zudem einen Fokus auf regionale Informationen. Personalverantwortliche erhalten mit dem kompakten Booklet schnell und bequem Antworten sowie Anregungen auf die wichtigsten Fragen ihrer täglichen Arbeit.
Personalentscheider erhalten das druckfrische "HR kompakt" kostenlos am meinestadt.de-Stand von Europas größter Fachmesse für Personalmanagement "Zukunft Personal 2012", die vom 25. bis 27. September 2012 in Köln stattfindet. Darüber hinaus liegt das Handbuch der Oktoberausgabe der Fachzeitschrift "personalmagazin" bei und kann kostenlos unter www.hrkompakt.de bestellt werden.
Mit dem lokalen Stellenmarkt von meinestadt.de haben Arbeitgeber die Möglichkeit, zielgerichtet Stellensuchende vor Ort anzusprechen - in ausnahmslos allen 11.337 Städten und Gemeinden Deutschlands. Mit 5 Millionen Visits und 80.5 Millionen PIs im Monat (allesklar.com AG / IVW 07/12) betreibt meinestadt.de einen der meistgenutzten Stellenmärkte Deutschlands. [PM allesklar.com AG, 21.9.2012]
20.09.2012 - BIBB-Präsident Esser betont zunehmende Bedeutung der beruflichen Weiterbildung
Der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Friedrich Hubert Esser, geht davon aus, dass sich die nächsten zehn Jahre in Deutschland zu einer "Dekade der beruflichen Weiterbildung" entwickeln. "Die Bedeutung der beruflichen Fortbildung wird weiter zunehmen", erklärt der BIBB-Präsident aus Anlass des 4. Deutschen Weiterbildungstages am 21. September. Gründe hierfür lägen im demografischen Wandel, im drohenden Fachkräftemangel und in der Verlängerung der Lebensarbeitszeit.
Die seit einigen Jahren festzustellende Bildungsexpansion unter der jungen Generation darf nach Auffassung Essers auf keinen Fall an der beruflichen Bildung vorbeigehen. "Die duale Berufsausbildung und die Aufstiegsfortbildung müssen in Zukunft viel stärker als ein integriertes Modell und als gleichwertiger Karriereweg zu Abitur und Studium beworben werden." Gleichzeitig müsse die Verzahnung von beruflicher Bildung, insbesondere der beruflichen Weiterbildung, mit der Hochschulbildung weiter vorangetrieben werden. "Mit der gemeinsamen Zuordnung der Meister- und Bachelor-Abschlüsse auf der Niveaustufe 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens haben insbesondere die beruflichen Fortbildungsabschlüsse einen großen Attraktivitätsschub erhalten", betont der BIBB-Präsident. Gleichzeitig verdeutliche dies die hohe Qualität der beruflichen Weiterbildung und der Fortbildungsabschlüsse in Deutschland.
Esser würdigte die Bedeutung der beruflichen Fortbildung für den Standort Deutschland. Sie eröffne den Menschen zudem Perspektiven und neue Chancen. "Mit Hilfe der beruflichen Weiterbildung halten sich viele Fachkräfte à jour. Sie sichern ihre Beschäftigungsfähigkeit und schaffen durch eine Höherqualifizierung die Voraussetzungen für einen beruflichen Aufstieg. Dadurch tragen sie entscheidend mit dazu bei, die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu erhalten."
Allerdings, so der BIBB-Präsident weiter, entfalle die überwiegende Mehrzahl der Weiterbildungen momentan auf die Anpassungsweiterbildung. Diese Kurse sind vor allem darauf ausgerichtet, um im Beruf "up to date" zu bleiben. Esser: "Hier ist ein Umdenken erforderlich. Notwendig sind längerfristige und abschlussbezogene Weiterbildungen - vor allem auch bei denen, die über keinen Berufsabschluss verfügen." [PM Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 20.9.2012]
20.09.2012 - IA-Studie: 2013 2,94 Mio. Menschen arbeitslos
Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird nach Einschätzung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) leicht steigen. Die Zahl der Erwerbslosen werde schon in den kommenden Monaten zunehmen, teilte das IAB am 20.9.2012 in Nürnberg mit. Die Forscher rechnen damit, dass 2013 mit im Schnitt 2,94 Millionen rund 40.000 Menschen mehr auf Jobsuche sein werden als noch in diesem Jahr. Grund sei die europäische Schuldenkrise, die die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland überschatte und für eine konjunkturelle Durststrecke im zweiten Halbjahr 2012 sorge. Diese habe jedoch keine gravierenden Folgen für den insgesamt robusten Arbeitsmarkt, der sich nach der konjunkturellen Erholung im Jahre 2013 ebenfalls wieder verbessere.
10.09.2012 - Studenten: Qualifizierte Arbeitsvermittlung mylittlejob.com
Job und Studium zu vereinbaren ist nicht einfach. Qualifizierte Arbeit zu finden, ist für Studenten fast unmöglich. Das Hamburger Unternehmen Mylittlejob zeigt wie es geht: Studenten finden anspruchsvolle, flexible und gut bezahlte Jobs und Unternehmen gut ausgebildete Arbeitskräfte für kleine Aufträge. Weiter
04.09.2012 - Neu: Der „XING Connector“ verbindet Bewerbermanagement-Systeme mit größtem beruflichen Netzwerk im deutschsprachigen Raum
• Schnittstelle durch Kooperation von XING und Promerit entwickelt
• Bewerber können bequem ihre XING-Profilinformationen für die Online-Bewerbung bei Unternehmen nutzen
• Stellenanzeigen lassen sich erstmals aus dem Bewerbermanagement-System heraus auf XING schalten
Das Problem ist hinlänglich bekannt: Bewerber müssen für jede Online-Bewerbung beim Wunscharbeitgeber aufs Neue vollständig ihre Lebenslaufdaten eingeben. Je zeitintensiver der Bewerbungsprozess ist, desto höher ist die Abbruchquote. Dabei pflegen bereits allein im deutschsprachigen Raum mehr als 5,7 Millionen Fachkräfte in dem beruflichen Online-Netzwerk XING ein Mitgliederprofil mit allen relevanten beruflichen Informationen. Die XING AG und die Promerit HR + IT Consulting AG haben jetzt im Rahmen der neuen Kooperation die Schnittstellenlösung „XING Connector“ geschaffen: Bewerbermanagement-Systeme lassen sich nun erstmals mit XING verbinden. Unternehmen können auf diese Weise direkt aus ihrem Bewerbermanagement-System Anzeigen auf XING schalten. Zudem wird Jobinteressenten mit der Funktion „Bewerben mit dem XING-Profil“ der Online-Bewerbungsprozess erleichtert, indem die XING Profilinformationen per Klick in das Bewerbermanagement-System übertragen werden.
Stellenanzeigen direkt aus dem Bewerbermanagement-System auf XING schalten
Promerit implementiert dazu die Schnittstelle zu XING direkt im Bewerbermanagement-System des Unternehmens. Derzeit kann die Schnittstelle in SAP E-Recruiting integriert werden, die Einbindung in andere Systeme ist grundsätzlich möglich. Über die Schnittstelle können Unternehmen aus dem eigenen Bewerbermanagement-System heraus auf XING Jobanzeigen des Typs LOGO schalten. Die Jobanzeige LOGO beinhaltet neben einer Grafik die Option, ein Info-PDF zum Download bereitzustellen. Sie hat eine Laufzeit von 30 Tagen.
„Bewerben mit dem XING-Profil“ verkürzt den Bewerbungsprozess
Neu ist zudem die Funktion „Bewerben mit dem XING-Profil“. Diese kann direkt in das Online-Bewerbungsformular des Unternehmens eingebunden werden. Sie gibt Kandidaten die Option, Informationen zur eigenen Person aus ihrem bestehenden XING-Profil direkt in das Formular des Bewerbermanagement-Systems zu übertragen. Somit profitiert der Kandidat von einem zügigeren und einfacheren Bewerbungsverfahren.
Fortschritt bei der Candidate Experience
„Für die Neuentwicklung war XING unser Wunschpartner, da es sich um das größte berufliche Online-Netzwerk im deutschsprachigen Raum handelt. Sehr viele interessante Kandidaten haben hier einen businessorientierten „strukturierten Lebenslauf“ angelegt, was XING deutlich von eher privat ausgerichteten Netzwerken wie etwa Facebook unterscheidet“, sagt Andreas Schultejans, Partner bei Promerit HR + IT Consulting. „Der XING Connector bietet ihnen die Möglichkeit, diese Daten bequem für Bewerbungen zu nutzen und stellt deshalb für viele Unternehmen einen deutlichen Fortschritt beim Thema Candidate Experience dar, der kandidatenorientierten Gestaltung von Bewerbungsprozessen“, so Schultejans.
Position als führende Social-Recruiting-Plattform in Deutschland gestärkt
„Mit der Promerit HR + IT Consulting AG haben wir einen äußerst erfahrenen Partner für die erstmalige Einbindung von XING in Bewerbermanagement-Systeme ausgewählt. Die Kooperation mit Promerit und die damit einhergehenden neuen Möglichkeiten stärken XING als führende Social-Recruiting-Plattform auf dem hiesigen Markt“, sagt Stefan Schmidt-Grell, Director Marketing der XING AG.
Unternehmen können über Promerit ab sofort die Implementierung der Schnittstelle zu XING beantragen. Das Unternehmen erwirbt im Paket eine individuelle Implementierung der Schnittstelle, die Funktion „Bewerben mit dem XING-Profil“ sowie ein Kontingent über 75 XING Anzeigen des Typs LOGO. [PM Xing AG, 4.9.2012]
16.08.2012 - Rasante Entwicklung der "Job App" von meinestadt.de bestätigt: Mobile Jobsuche kein Trendthema mehr
Siegburg. Keine zwei Monate nach dem Start verzeichnet die "Job App" von meinestadt.de bereits mehr als 100.000 Downloads und über 6,2 Millionen Seitenaufrufe. Die aktuellen Nutzungszahlen bestätigen die große Nachfrage nach einer mobilen Version des lokalen Stellenmarkts, die meinestadt.de vor dem Launch der "Job App" von Usern erhalten hatte. Mit der Anwendung, die es für Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS gibt, haben Jobsuchende Zugriff auf den gesamten Stellenmarkt von meinestadt.de mit über 320.000 Stellenangeboten deutschlandweit.
"Die 'Job App' hat innerhalb kürzester Zeit eine rasante Entwicklung hingelegt, die selbst unsere Erwartungen übertroffen hat", freut sich Werner Wiersbinski, Unternehmensbereichsleiter Stellenmarkt von meinestadt.de. In den Köpfen vieler Jobsuchenden ist die mobile Stellensuche also längst angekommen. Laut Studien suchen bereits 14 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer mobil nach Stellenangeboten.
Aber auch für Arbeitgeber ist die mobile Jobsuche kein Trendthema mehr.
"Die Nutzung von Smartphones und Tablets nimmt immer weiter zu. Unternehmen bemerken, dass Investitionen in Mobile Recruiting wichtig sind, um die Kandidaten zu erreichen", stellt Wiersbinski fest. "Darum unterstützen wir unsere Kunden, sich auf unserer App einfach und kostengünstig zu präsentieren." So ist für Unternehmen, die meinestadt.de für Stellenausschreibungen nutzen, eine Veröffentlichung der Anzeige in der "Job App" als zusätzlichem Kanal kostenfrei. Über die App können sie auch eine ganz neue Zielgruppe ansprechen.
Für Unternehmen, die sich in der "Job App" besonders auffällig präsentieren möchten, bietet meinestadt.de seit August mit mobile start eine preisgünstige Platzierung der Arbeitgebermarke direkt auf der Startseite an. Logo und Firmenname fallen dem Nutzer sogleich beim Öffnen der App ins Auge, mit einem Klick gelangt er zu einer Ergebnisliste mit allen Stellenanzeigen des Unternehmens. Die Werbeplätze sind für einen Monat lokal in allen Kreisen, regional im Bundesland oder deutschlandweit buchbar und exklusiv begrenzt.
Die kostenlose "meinestadt.de - Job App" kann unter http://www.meinestadt.de/mobil heruntergeladen werden.
Der lokale Stellenmarkt von meinestadt.de bietet Arbeitgebern die Möglichkeit, zielgerichtet Stellensuchende vor Ort anzusprechen - in ausnahmslos allen Städten und Gemeinden Deutschlands. Mit knapp fünf Millionen Besuchen monatlich (IVW Juli 2012) betreibt meinestadt.de einen der meistfrequentierten Online-Stellenmärkte Deutschlands. [PM allesklar.com AG, 16.8.2012]
06.08.2012 - Neuer Berufswahltest online
Objektiv, einfach und kostenfrei: Der neue abi>> powertest ist online. Mit dem bundesweiten Angebot der Bundesagentur für Arbeit finden angehende Abiturienten heraus, welche Berufe zu ihren Interessen und Stärken passen. Die Willmy Consult & Content GmbH hat das Projekt zusammen mit Geneon media solutions gmbh, Schwesterunternehmen innerhalb der Willmy MediaGroup, und dem Institut für Begabungsförderung gGmbH planmäßig realisiert. Der Test ist in das von WillmyCC redaktionell betreute Infoportal www.abi.de integriert. powertest.abi.de [Quelle: Willmy.de, News 2.7.2012]
31.07.2012 - BIBB startet Wettbewerb "MyAusbildungPlus"
Erfahrungsberichte von Auszubildenden und Studierenden gesucht
Wer hat während einer Berufsausbildung oder kurz danach eine Zusatzqualifikation erworben - zum Beispiel eine Sprache erlernt, war im Ausland oder hat spezielle Fachkenntnisse über den eigentlichen Ausbildungsplan hinaus erworben - und mag darüber berichten? Wer absolviert gerade gleichzeitig eine Ausbildung und ein Studium oder hat vor kurzem ein duales Studium beendet? Dann ist der Wettbewerb "MyAusbildungPlus" genau das Richtige. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) möchte an diesen Erfahrungen junger Leute teilhaben und sie für andere Jugendliche nachvollziehbar und erlebbar machen. Die Wettbewerbsbeiträge können als Bericht, Reportage, Interview, Film oder in anderer Form online eingereicht werden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es winken Geldpreise im Gesamtwert von 1.200 Euro. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2012.
Die Beiträge könnten sich zum Beispiel damit beschäftigen, was bei der Entscheidung für eine Zusatzqualifikation oder ein duales Studium geholfen hat, wie man mit der erhöhten Belastung umgeht, welche Vor- und Nachteile es gegenüber einer klassischen Ausbildung gibt oder wie die Unterstützung im Betrieb war beziehungsweise ist.
Das BIBB sucht mit diesem Wettbewerb gezielt Beiträge von jungen Menschen, die ihre Erfahrungen in Ausbildung und dualem Studium authentisch darstellen. Für besonders kreative Ideen wie Filme, Interviews, Comics, Rap oder anderes ist ein Sonderpreis ausgelobt. Neben den Preisträgern werden weitere ausgewählte Beiträge auf der Internetseite www.ausbildungplus.de veröffentlicht. Interessierten Jugendlichen wird so die Möglichkeit gegeben, Einblicke und Eindrücke von Gleichaltrigen aus erster Hand zu gewinnen.
Die Preisträger werden von einer unabhängigen Fachjury ermittelt. Der 1. Preis erhält 500 Euro, der 2. Preis 300 Euro und der 3. Preis 100 Euro. Der Sonderpreis ist mit 300 Euro dotiert.
"AusbildungPlus" ist ein Projekt des BIBB und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Herzstück ist eine umfangreiche Datenbank mit zurzeit mehr als 56.000 Ausbildungsangeboten mit Zusatzqualifikation und dualen Studiengängen. Interessierte Jugendliche können die Datenbank kostenlos nach passenden Angeboten durchsuchen. Für Anbieter - wie Betriebe, Berufsschulen und (Fach-)Hochschulen - ist eine Veröffentlichung ihres Ausbildungs- und Studienangebots in der Datenbank kostenfrei.
Alle Informationen rund um den Wettbewerb unter www.myausbildungplus.de
[PM Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 31.7.2012]
26.07.2012 - Chancen des Online-Marketings nutzen – Jetzt kostenlose Internetseminare besuchen
Hamburg – Wie können kleine Firmen und Freiberufler ihr Online-Marketing verbessern? Der Hamburger Mediendienstleister Dumrath & Fassnacht bietet im August zwei kostenlose Seminare mit diesem Focus in der Unternehmenszentrale in Bahrenfeld (Winsbergring 31) an. Schwerpunkt ist die Internet-Präsenz von Firmen-Webseiten, die sich durch Google Ad-WordsTM und Suchmaschinen-Optimierung verbessern lässt.
Der Kursus „Google AdWordsTM – Werbeprogramm“ läuft am 8. August 2012 von 14 bis 17 Uhr. Fachleute geben bei diesem Termin als zertifizierte Google-Partner detaillierte Informationen zu den vierzeiligen Textanzeigen, die etliche Vorteile für einen Auftraggeber bieten. Die wichtigsten: Die Vierzeiler lassen sich auf jede Zielgruppe zuschneiden – und sie sind dabei komfortabel zu handhaben: Für jedes Keyword kann ganz flexibel eine Anzeige geschaltet werden. Der Anzeigentext wird sprachlich und/oder regional exakt ausgerichtet. Außerdem ist eine Kontrolle gegeben, weil eine individuelle Anpassung des Tagesbudgets jederzeit möglich ist. „Suchmaschinen – besser gefunden werden im Internet“ lautet der Titel des zweiten Internetseminars, das am 15. August 2012 von 14 bis 17 Uhr angeboten wird. Bei dieser dreistündigen Veranstaltung geht es um Suchmaschinen-Optimierung. Teilnehmer erfahren, wie sie den Online-Auftritt und die Online-Marketing-Ausrichtung ihres Unternehmens auf den neuesten Stand bringen können.
Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden. Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt. Anmeldeschluss: 1. August 2012 (Google-Seminar) und 8. August 2012 (Suchma-schinen-Seminar). Anmeldeformulare sind im Internet unter www.duf.de zu finden. Interes-senten können sich auch telefonisch unter (040) 800 80 1507 oder per E-Mail an seminare@duf.de einen Platz sichern. Weitere kostenlose Fortbildungsveranstaltungen folgen. [PM Dumrath & Fassnacht KG (GmbH & Co.), 25.7.2012]
26.07.2012 - Lehrstellen last minute: meinestadt.de meldet noch 40.000 unbesetzte Lehrstellen für das Ausbildungsjahr 2012
Siegburg. Am 1. August beginnt das neue Ausbildungsjahr. Allerdings werden viele Ausbildungsverträge wohl erst später unterschrieben, denn viele Unternehmen haben ihre freien Ausbildungsplätze für 2012 bisher nicht besetzen können und suchen weiterhin nach passenden Bewerbern. Somit erhöhen sich die Chancen auf einen Platz für jene, die sich bisher erfolglos für eine Ausbildung beworben. Aktuell finden Suchende im Lehrstellenmarkt von meinestadt.de allein für das Ausbildungsjahr 2012 noch über 40.000 freie Lehrstellen. Vor allem in den westlichen Bundesländern gibt es noch zahlreiche Angebote zum 1. August oder zum 1. September.
Der lokale Lehrstellenmarkt für jede deutsche Stadt und Gemeinde ist unter der Adresse http://www.meinestadt.de/deutschland/lehrstellen zu finden.
Suchende können die Anzeigen übersichtlich sortieren: Nach Ausbildungsberuf, Beginn, Ausbildungsort oder auch nach der Entfernung zum Wohnort. Schulabgänger können ganz gezielt nach ihrem Traumberuf recherchieren oder sich über die Kategoriensuche verwandte Ausbildungsberufe anzeigen lassen. Wer in seiner Heimatstadt und Umgebung keine freien oder passenden Angebote mehr findet, kann die Suche leicht auf das Bundesland ausweiten.
Die meisten unbesetzten Ausbildungsplätze verzeichnet meinestadt.de im kaufmännischen Bereich für "Kaufmann/-frau im Einzelhandel" und "Verkäufer/- innen" sowie für "Handelsfachwirt/-in" (Abitur). Viele freie Lehrstellen werden auch für "Koch/Köchin" angeboten. Denn Tätigkeiten im Einzelhandel und in der Gastronomie sind wegen der Arbeitszeiten bei Jugendlichen nur wenig beliebt. Doch gerade in diesen wenig gefragten Berufsfeldern haben auch schwächere Schüler nun gute Karten, von Betrieben doch noch berücksichtigt zu werden.
meinestadt.de bietet für alle deutschen Städte und Gemeinden einen eigenen lokalen Lehrstellenmarkt. Die Ausbildungsplatzanzeigen kommen aus dem Lehrstellenpool der Bundesagentur für Arbeit und weiteren Kooperationspartnern oder werden über die Lehrstelleninitiative "Perspektive Jugend" direkt bei meinestadt.de gemeldet. [PM allesklar.com AG, 26.7.2012]
26.07.2012 - Was Personaler besser vermeiden sollten
Für Jobsuchende gibt es viele Regeln, wie ein Bewerbungsgespräch abzulaufen hat. Was viele dabei vergessen: Regeln gelten für beide Seiten. Die Karriereplattform FINS hat herausgefunden, dass Personalverantwortlichen immer öffte unpassende Fragen stellen und mit falschem Verhalten Interessierte vor den Kopf stoßen
Fünf No-Gos im Umgang mit Bewerbern
1. Psychologische Fragen ohne entsprechende Kenntnisse stellen
2. Privates aus dem Bewerber herauskitzeln
3. Nach Schwächen fragen
4. Keine Zeit haben
5. Keinen Kontakt halten
weiter
16.07.2012 - Studie: Online Profis gesucht
Qualifizierte Arbeitskräfte in der Online-Branche sind gefragt: das zeigt eine aktuelle Untersuchung, die der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) zusammen mit der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) durchgeführt hat.
Gesucht werden Berufseinsteiger mit einem Hochschulabschluss. Die drei Fachbereiche Projektmanagement, Informationstechnologie und Marketing/Vertrieb würden den größten Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften verzeichnen. Drei Viertel der befragten Unternehmen hätten aufgrund des Fachkräftemangels Probleme, geeignete Kandidaten zu finden.
"Ein klassisches Wirtschaftsstudium kann Berufseinsteiger für diese Branche kaum noch angemessen qualifizieren", erklärt Philipp Riehm, Professor an der MHMK in Hamburg: "Benötigt werden stattdessen spezifisch ausgebildete Wirtschaftswissenschaftler, die sich bereits im Studium in der nötigen Tiefe mit den Besonderheiten digitaler Geschäftsmodelle beschäftigt haben."
Über 71 Prozent der befragten Unternehmen nennen das Fehlen entsprechender Kompetenzen als Hauptgrund für den Mangel an qualifizierten Berufsanfängern. Rund 65 Prozent führen die geringe Ausbildungszahl an Berufsanfängern als Grund an. Gefragt sind Berufseinsteiger mit Hochschulabschluss. Demnach suchen die meisten Unternehmen nach Wirtschaftswissenschaftlern (82 Prozent), gefolgt von Absolventen aus Informatik- und Technikstudiengängen (74 Prozent). Auch für Sozialwissenschaftler meldeten über die Hälfte der befragten Unternehmen einen mittleren bis hohen Bedarf an. weiter
05.07.2012 - Großes Interesse an Informationen über Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse
BIBB-Portal "Anerkennung in Deutschland" ab sofort auf Englisch verfügbar
Rund 100.000 Besucherinnen und Besucher hat das Online-Portal "Anerkennung in Deutschland" beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) seit dem 1. April verzeichnet - und fast eine Million Seitenaufrufe. Begleitend zum neuen Anerkennungsgesetz des Bundes bündelt das Portal alle Informationen zur beruflichen Anerkennung und leitet Personen mit ausländischen Berufsabschlüssen an die Stelle, die für ihr Anliegen zuständig ist. Das Internetangebot ist ab sofort auch in englischer Sprache verfügbar. "Bereits jetzt erfolgen fast 40 Prozent der Portalzugriffe aus dem Ausland. Mit dem sprachlich erweiterten Angebot können wir Fachkräfte im In- und Ausland noch besser erreichen und einen wichtigen Beitrag zur Willkommenskultur in Deutschland leisten", erklärt BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser. Das Portal wird vom BIBB im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) betrieben.
"Die Erfahrungen nach den ersten drei Monaten zeigen, dass wir mit unserem Service eine wichtige Nachfrage bedienen", resümiert Esser. Laut der Klickzahlen-Analyse konnten bisher rund 40.000 Personen Hinweise auf die für ihren Fall zuständige Stelle in Deutschland gegeben werden.
Mit dem Anerkennungsgesetz will die Bundesregierung eine bessere Erschließung des inländischen Fachkräfte-Potenzials und mehr Zuwanderung von ausländischen Fachkräften erreichen. "Dazu leistet das Anerkennungsportal - auch im Zusammenhang mit der Blue Card und der Fachkräfteoffensive der Bundesregierung - einen wichtigen Beitrag", betont der BIBB-Präsident. Die Zugriffe aus dem Ausland sind breit verteilt, wobei das Portal aus den USA, aus Russland, Spanien, der Türkei, Polen, Großbritannien, Rumänien, Frankreich und Kroatien besonders viele Zugriffe verzeichnet. Erste Auswertungen der eingegebenen Suchbegriffe zeigen außerdem eine hohe Nachfrage im Bereich der Lehrer-Berufe und der akademischen Heilberufe.
Das Portal berichtet ab sofort in der neuen Rubrik "Aus der Praxis" über Erfolge und Erfahrungen bei der Umsetzung des Anerkennungsgesetzes vor Ort.
Finanziert wird das Online-Portal "Anerkennung in Deutschland" im Rahmen des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung" (IQ), das vom BMBF, vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Bundesagentur für Arbeit getragen wird. [PM Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 5.7.2012]
21.06.2012 - Triff „Das BO“ im „Ich bin gut-Camp“ der Bundesagentur für Arbeit. Bewirb Dich jetzt unter www.ich-bin-gut.de oder auf Facebook.
Zum zweiten Mal veranstaltet die Bundesagentur für Arbeit (BA) deutschlandweit zehn Berufswahl-Camps für Jugendliche, die im Herbst dieses Jahres stattfinden sollen. In diesem Jahr besucht der Rapper „Das BO“ drei Camps, um mit den Jugendlichen zu sprechen und ihnen bei der Berufsorientierung zu helfen. „Das BO“ hat den Song der „Ich bin gut“-Kampagne geschrieben und performt ihn auch. Der Song ist zu finden unter: www.ich-bin-gut.de.
Junge Menschen sollen in den Camps auf die Berufswahl vorbereitet werden. Dabei arbeiten in den “Ich bin gut-Camps“ Jugendliche und Berufsberater der BA eng zusammen. Die jungen Menschen erleben dabei, dass die Beschäftigung mit der beruflichen Zukunft Spaß macht. Jeder hat Interessen und Stärken, die er einbringen kann und die bei der Entscheidung für einen Beruf helfen können. Sie spielerisch zu erarbeiten und als Kriterium im Informationsdschungel über Berufe einzusetzen, ist Ziel der Camps. Das soll dazu beitragen, Frust bei Auszubildenden und Kosten bei Arbeitgebern durch Ausbildungsabbrüche zu vermeiden.
Grund für das Engagement der BA ist der Einfluss des demografischen Wandels auf den Ausbildungsmarkt: Während noch vor wenigen Jahren ein chronischer Mangel an Lehrstellen herrschte, beginnt der Markt nun, sich zu drehen. Die Folge: Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt. Mit der Kampagne „Ich bin gut“ will die BA junge Menschen und Ausbildungsbetriebe noch besser zueinander bringen. Arbeitgeber sollen gleichzeitig ermutigt werden, auch schwächeren Bewerbern eine Chance zu geben. [PM Bundesagentur für Arbeit, 21.6.2012]
05.06.2012 - BITKOM begrüßt Fachkräfteoffensive der Regierung
- Kempf: „Spitzenkräfte stehen nicht Schlange, um in Deutschland zu arbeiten“
- Zentrales Zuwanderungs-Portal im Internet freigeschaltet
- Fachkräftemangel größtes Wachstumshemmnis der Branche
Berlin, 5. Juni 2012
Die Bundesminister für Arbeit, Ursula von der Leyen (CDU) und Wirtschaft, Philipp Rösler (FDP) haben heute gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, wichtige Projekte zur Umsetzung der Fachkräfteoffensive der Bundesregierung vorgestellt. Kernstück ist das Online-Portal „make-it-in-Germany“, das unter Federführung des Bundeswirtschaftsministeriums entwickelt wurde. Dort können sich ausländische Bewerber über die Zuwanderung nach Deutschland informieren.
BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf kommentiert:
„BITKOM begrüßt die Fachkräfteoffensive der Bundesregierung ausdrücklich. Fachkräftemangel ist schon heute das größte Wachstumshemmnis in unserer Branche. Es gibt derzeit allein für IT-Experten rund 38.000 offene Stellen in Deutschland. Dies ist ein strukturelles Problem, dass in den vergangenen Jahren nicht gelöst werden konnte. Die Zuwanderung hoch qualifizierter Spezialisten ist ein wichtiger Beitrag zur Lösung dieser Aufgabe.
Insbesondere freuen wir uns, dass mit der Freischaltung des zentralen Zuwanderungsportals ,make-it-in-Germany‘ ein langjähriger Vorschlag des BITKOM umgesetzt wurde. Denn die internationalen Spitzenkräfte stehen nicht Schlange, um in Deutschland arbeiten zu dürfen. Es ist höchste Zeit, im Ausland aktiv für den Arbeitsstandort Deutschland zu werben. Hier sollten Botschaften, Auslandshandelskammern, Wirtschaftsverbände sowie Institutionen wie der DAAD oder die Goethe-Institute zusammenarbeiten. Wir müssen den potenziellen Bewerbern das Gefühl geben, dass sie wärmstens willkommen sind in Deutschland. Wir müssen sie für unser Land interessieren und begeistern. Und wir müssen sie an die Hand nehmen, wenn es um die formal notwendigen Schritte der Zuwanderung geht. Nur so können wir im Wettbewerb der Hightech-Länder attraktiver für potenzielle Zuwanderer werden. Deutschland hat viel zu bieten: eine starke Wirtschaft, eine freie Gesellschaft und hervorragende Arbeitsbedingungen. Dies müssen wir noch stärker kommunizieren.“ [PM BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., 5.6.2012]
05.06.2012 - edvance: Netzwerk für die deutsche Berufsbildung im Ausland
Deutsche Bildungsanbieter, die in der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit aktiv sind, profitieren ab sofort vom neuen Internetangebot der von der Bundesregierung gegründeten und im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) angesiedelten Initiative edvance. Kern des erweiterten Internetauftritts unter www.edvance.info ist ein umfassender Kalender, der alle bekannten Veranstaltungen im Bereich der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit erfasst. Ferner wird in Kürze - in Zusammenarbeit mit den edvance-Beiratsmitgliedern - eine neue Projektdatenbank zu den jeweiligen Partnerländern entstehen. Die in dieser Form einzigartige Informations- und Wissensplattform unterstützt export-orientierte deutsche Bildungsanbieter in ihrem Bestreben, ihr internationales Bildungsmarketing weiterzuentwickeln.
"Deutschland genießt in der beruflichen Bildung weltweit einen hervorragenden Ruf. In vielen Ländern wird das deutsche System der praxisnahen dualen Berufsausbildung als Erfolgsmodell angesehen", betont BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser. "Die Initiative edvance trägt dazu bei, diesen guten Ruf zu festigen und die Anteile deutscher Anbieter auf dem internationalen Bildungsmarkt zu steigern."
Als "Dachmarke" für die internationale Berufsbildungszusammenarbeit will edvance die im Ausland auftretenden staatlichen, halbstaatlichen und privatwirtschaftlichen Akteure sowie Non-Profit-Organisationen stärker miteinander vernetzen. So soll die Transparenz erhöht und Synergien geschaffen werden. Weiteres Ziel ist es, mit einer gemeinsamen Stimme die Darstellung und Wahrnehmung deutscher Bildungsaktivitäten im Ausland und damit die Chancen auf den weltweit wachsenden Bildungsmärkten zu verbessern. Die Initiative steht unter der Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
Bildung ist ein international verstärkt nachgefragtes Gut. Das Gesamtvolumen für Bildungsexporte wird weltweit auf rund 45 Milliarden Euro geschätzt.
Weitere Informationen unter www.edvance.info [PM Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 5.6.2012]
21.05.2012 - Online-Lehrstellenumfrage auf meinestadt.de: Wer sich rechtzeitig informiert, findet schneller seinen Traumjob
Siegburg. Endspurt bei der Traumjobsuche: Jetzt beginnt für viele Schulabgänger die heiße Phase, in der sie sich um eine Ausbildungsstelle für das Jahr 2012 bewerben müssen. Worauf achten Jugendliche bei ihrer Ausbildungsplatzsuche besonders - und was ist ihnen besonders wichtig? Dazu hat meinestadt.de über 1.400 seiner Nutzer im Lehrstellenmarkt befragt und aus den Ergebnissen einige Tipps für die Ausbildungsplatz-Suche gezogen.
Besonders beliebt bei den befragten Lehrstellensuchenden sind laut Umfrage vor allem Ausbildungen im kaufmännischen sowie im sozialen Bereich.
Auffällig ist zudem die hohe Quote der Ausbildungsabbrecher und Zweitausbildungssuchenden von rund 20 Prozent. Diese zeigt, dass Lehrstellensuchende sich besser frühzeitig über Ausbildungsinhalte informieren sollten, um nachher nicht enttäuscht zu werden.
Eines voran: Die klassische betriebliche Ausbildung ist nach wie vor "in".
Mit 95,3 Prozent der Befragten streben weit mehr Lehrstellensuchende eine Ausbildung im Betrieb an als ein duales Studium, für das sich als Alternative nur 12,3 Prozent interessieren. Besonders beliebt bei jungen Leuten, die im Lehrstellenmarkt von meinestadt.de suchen, sind Ausbildungen im kaufmännischen Bereich (57,2 Prozent), im sozialen Bereich (33,6
Prozent) sowie im Handwerk (28,5 Prozent). Dies deckt sich auch mit den aktuellen offenen Ausbildungsangeboten im deutschlandweiten Lehrstellenmarkt von meinestadt.de, der die meisten freien Stellen in diesen Bereichen bietet.
Nur wenig gefragt sind bei Jugendlichen dagegen Lehrstellen im Gastgewerbe
(10,1 Prozent) sowie im Bereich Landwirtschaft/Gärtnerei (8,1 Prozent). Um die eigenen Chancen auf dem Ausbildungsmarkt zu erhöhen, sollten sie deshalb ihren Blickwinkel erweitern und sich auch über zunächst unbekannte Berufszweige informieren. Ausbildungsmessen und Praktika können hier Aufschluss geben, ebenso Informationsangebote im Internet, etwa die Ausbildungstipps auf meinestadt.de unter http://www.meinestadt.de/deutschland/jobinfo/ausbildung-info.
Über 72 Prozent der befragten Lehrstellensuchenden gehen bereits nicht mehr zur Schule und kämpfen parallel mit den angehenden Schulabsolventen um die besten Ausbildungsstellen. Wer da lieber auf Nummer sicher gehen und den persönlichen Traumjob nicht konkurrierenden Bewerbern überlassen will, sollte rechtzeitig mit der Suche nach einen Ausbildungsplatz beginnen - mindestens ein Jahr vor dem Schulabschluss.
Alarmsignal Ausbildungsabbrecher und Wechsler: Als weiteres Ergebnis zeigt die Umfrage, dass fast jeder fünfte Berufsanfänger seine Ausbildung entweder vorzeitig abgebrochen hat oder bereits auf der Suche nach einer Zweitausbildung ist. Als häufigster Grund wurden falsche Erwartungen an den Beruf genannt - ein Zeichen dafür, dass Jugendliche sich vorab gründlicher über die einzelnen Berufsinhalte informieren sollten. So können sie besser einschätzen, ob der Beruf interessant ist und ob sie die geforderten Anforderungen auch erfüllen. Hier kann schon ein vorab absolviertes Praktikum, das erste Einblicke in den Beruf gewährt, Gewissheit bringen.
Eine Ausbildung muss nicht "cool", sondern solide sein, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Bei der Wahl des künftigen Arbeitgebers zählen für viele Befragte vielmehr die gebotenen Perspektiven als die Bekanntheit des Unternehmens. Nur 8,1 Prozent legen bei der Wahl ihres Ausbilders Wert auf dessen Ruf in der Öffentlichkeit. Viel wichtiger sind jungen Bewerbern dagegen ein gutes Betriebsklima (69,1 Prozent) sowie die Option auf Übernahme nach der Ausbildung durch den Arbeitgeber (63,6 Prozent). Erst an dritter Stelle folgt das eigentliche Tätigkeitsfeld, welches für fast die Hälfte der Befragten (48,5 Prozent) vor allem eins sein sollte: abwechslungsreich.
Was die Mobilität der Lehrstellensuchenden angeht, so fokussieren sich diese eher auf den lokalen Raum rund um ihren Wohnort. Nur 27,2 Prozent der Umfrageteilnehmer würden für eine Lehrstelle den Wohnort wechseln. Über 72 Prozent wollen dafür nicht umziehen, sondern pendeln lieber bis zu 30 Kilometer zur Arbeit. Damit sie zielgerichtet nach freien Ausbildungsangeboten direkt in der eigenen Umgebung suchen können, bietet meinestadt.de seinen lokalen Online-Lehrstellenmarkt für alle 11.337 deutschen Städte und Gemeinden an.
Der Lehrstellenmarkt von meinestadt.de zählt zu einer der meistgenutzten Lehrstellenbörsen in Deutschland und ist über die Adresse http://www.meinestadt.de/deutschland/lehrstellen zu erreichen.
Lehrstellensuchende können sich auch mobil mit ihrem
Smartphone über aktuelle Lehrstellenangebote in ihrer Stadt informieren - mit
dem Ausbildungsfinder für iPhone und Android. Die kostenlose App kann unter http://home.meinestadt.de/deutschland/mobil/lehrstellen-app
heruntergeladen werden. [PM allesklar.com AG, 21.5.2012]
16.05.2012 - planet-beruf.de erstrahlt in neuem Look
Noch moderner und übersichtlicher präsentiert sich das erfolgreiche Online-Portal „planet-beruf.de“ der Bundesagentur für Arbeit (BA) nach einem Relaunch.
Jetzt können Jugendliche noch einfacher in die Berufswahl starten. Auf der klar gestalteten Website mit neuer Struktur und neuer Farbigkeit landen sie schnell bei den gewünschten Informationen.
Hier geht‘s lang!
Mit leuchtend rotem Button und breitformatigem Bild macht das „TOP-Thema“ nun auf sich aufmerksam: Von Berufen rund um MINT (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) bis hin zu Praktikums- oder Bewerbungstipps – hier steht immer ein anderes aktuelles Thema zur Berufswahl im Mittelpunkt.
Neu sind auch die sieben blauen Planeten, die unterhalb des „TOP-Themas“ auf ihrer Umlaufbahn kreisen. Als interaktive Elemente symbolisieren sie zentrale Angebote von „planet-beruf.de“ und ziehen sofort die Aufmerksamkeit der User auf sich: „Berufsberatung“, „BiZ Berufsinformationszentrum“, „Fahrplan“, „BERUFE-Universum“, „Berufe von A-Z“, „Bewerbungstraining“ und „Veranstaltungen“.
Mit "we are planet!" erhalten Lehrkräfte und Schulklassen eine neue, interaktive Plattform auf „planet-beruf.de“, auf der sie sich selbst und ihre Berufswahlaktionen auf kreative Weise vorstellen können.
Beiträge, die ihnen besonders gefallen, können Portalbesucher über diverse Icons im Social Bookmarking direkt weiterempfehlen.
Auf einen Blick
Die drei Portale „Schüler“, „Lehrer“ und „Eltern“ warten mit einer neuen Struktur und neuen Rubrikenbezeichnungen auf, wie zum Beispiel „Meine Talente“ oder „Mein Beruf“. Neben News, Interviews, Reportagen und Videos bietet das Portal weiterhin auch Übungen und Checklisten. Der Spaß kommt in der Berufe-Galaxie durch Stars, Aktionen und Gewinnspiele ebenfalls nicht zu kurz. Also: Eine Landung lohnt sich!
Das Online-Portal „planet-beruf.de“ …
… ist mit ca. 3,7 Millionen Besuchern und rund 32 Millionen Seitenzugriffen jährlich Leitmedium der Medienkombination „planet-beruf.de – Mein Start in die Ausbildung“. Im Mittelpunkt des Online-Portals stehen das Selbsterkundungsprogramm „BERUFE-Universum“ und das interaktive Bewerbungstraining. Zur Medienkombination der BA gehören zudem Print-Produkte für Schülerinnen und Schüler von Haupt- und Realschulen (Sekundarstufe I), Eltern, Lehrkräfte und Berater/innen. [Pressemitteilung Bundesagentur für Arbeit, 16.5.2012]
19.04.2012 - Mojob: Jobvermittlung nach Facebook-Art
NEBENJOB-PORTAL VEREINFACHT BEWERBUNGSPROZESS
Es muss nicht immer Vollzeit sein: Wenn es die Lebensplanung gerade einmal nicht zulässt, ist ein Nebenjob oder eine Aushilfstätigkeit durchaus erwünscht. Doch wo findet man solche Stellen? Während sich die großen Jobportale auf Vollzeit konzentrieren, hat Mojob.com das Inserieren und Suchen nach Nebenjobs vereinfacht. Jobsuchende registrieren sich in drei Schritten, bekommen Treffer vorgeschlagen und können direkt mit Jobanbietern in Kontakt treten.
Unternehmen und Privatpersonen sollen auf Mojob.com kostenlos und unbürokratisch ihre Stellenangebote eingeben. Dabei legen die Macher darauf Wert, dass der Prozess möglichst simpel abläuft. Um mit dem potentiellen Arbeitgeber oder dem künftigen Mitarbeiter in Verbindung zu treten, gibt es beispielsweise eine Nachrichtenfunktion, die an Facebook erinnert.
„Das ist einer der wichtigen Unterschiede zu den großen Jobbörsen. Wir sind fokussiert auf Nebenjobs und möchten deren Vermittlung spielend leicht gestalten”, erklärt Judith Korth, Co-Gründerin von mojob.com. “Dazu gehört eben auch, dass man nicht erst Lebenslauf und Zeugnisse austauschen muss, sondern mit einer kurzen Nachricht gleich direkt in Kontakt treten und ein Gespräch vereinbaren kann.” So stelle man sich im Zeitalter von Social Media die Vermittlung von Jobs vor.
Ein Matching-Algorithmus vergleicht nach eigenen Angaben das eigene Profil mit den vorhandenen Stellen und schlägt wie beim Online-Dating die "Partner" mit der höchsten Affinität einander vor. Zum Start stehen 16 deutsche Städte zu Auswahl, in denen mojob.com Jobs vermittelt. Eine Expansion in den angelsächsischen Raum dürfte mit Blick auf das englischsprachige Interface nur eine Frage der Zeit sein. [Quelle: MEEDIA, Job und Karriere, 18.4.2012]
17.04.2012 - BIBB geht mit neuer Internetseite zur Berufsorientierung an den Start
Moderner, nutzerfreundlicher, mit einem erweiterten und neu strukturierten Informationsangebot sowie der Möglichkeit zum Austausch unter Bildungsträgern: Dies sind die Kernelemente der Neugestaltung des Internetangebots des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Berufsorientierung. Und auch die Internet-Adresse ist ab sofort neu: www.berufsorientierungsprogramm.de. Das überarbeitete Internetangebot informiert umfassend über das Programm zur "Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten" (BOP), das vom BIBB im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt wird.
Der neue Internet-Auftritt trägt dem in den vergangenen Jahren rasant gestiegenen Interesse am BOP-Programm Rechnung. Er richtet sich daher in erster Linie an bestehende und potenzielle Bildungsträger, die die vom BIBB geförderten Berufsorientierungsmaßnahmen mit den Jugendlichen vor Ort umsetzen.
Das neue Portal
• informiert über die rechtlichen Grundlagen sowie die Formalitäten bei Antragstellung und Auswahlverfahren und unterstützt Antragsteller durch ein komfortables Online-Tool,
• bietet mit einer "Projektlandkarte" die Möglichkeit, sich mit anderen Trägern der Region auszutauschen und zu vernetzen,
• unterstützt durch Beispiele "Guter Praxis" den Ergebnistransfer und
• gibt eine Übersicht über das Serviceangebot des BIBB zur Unterstützung der Bildungsträger in Form von Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Informationsmaterialien.
Die bisherige Erfolgsbilanz des BOP-Programms ist beeindruckend: Seit 2008 wurden vom BIBB Fördergelder in Höhe von rund 150 Millionen Euro an mehr als 400 Bildungsträger bewilligt. Damit werden mehr als 350.000 Schülerinnen und Schüler aus Haupt- und Realschulen erreicht.
"Herzstück" des Programms sind Potenzialanalysen der Schülerinnen und Schüler, die in der Regel in der 2. Hälfte der 7. Klasse stattfinden, sowie die Werkstatt-Tage in der Klasse 8. Durch die Potenzialanalysen werden zunächst die Stärken, Neigungen und Kompetenzen der Jugendlichen ermittelt. In der praktischen Phase, die in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten stattfindet, haben die Jungen und Mädchen anschließend Gelegenheit, unter professioneller Anleitung des Ausbildungspersonals zwei Wochen lang mindestens drei Berufsfelder praxisnah kennenzulernen und in die reale Arbeitswelt "hineinzuschnuppern".
Das BOP-Programm ist - neben dem Sonderprogramm Berufseinstiegsbegleitung - ein zentraler Baustein der BMBF-Initiative "Abschluss und Anschluss - Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss". Mit der Bildungsketten-Initiative bündelt das BMBF neue Förderinstrumente mit bereits bestehenden Programmen von Bund und Ländern. Ziel ist es, Jugendliche bereits in der Schule effizient zu fördern, den Übergang von der Schule in den Beruf zu verbessern und Warteschleifen im "Übergangssystem" zu vermeiden.
Weitere Informationen unter www.berufsorientierungsprogramm.de
[Pressemitteilung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 17.4.2012]
08.03.2012 - Aus Drei mach' Eins: Neuer Beruf "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement"
Einer der größten Bereiche der dualen Berufsausbildung mit gut 90.000 Ausbildungsverhältnissen - darunter rund 68.000 Frauen - wird grundlegend modernisiert. Unter Federführung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) starten jetzt die Sachverständigen der Sozialpartner in Zusammenarbeit mit Bund und Ländern die Neuordnung der Büroberufe. Statt der Ausbildung der Bürokaufleute, der Kaufleute für Bürokommunikation und der Fachangestellten für Bürokommunikation soll ein einheitlicher neuer, dreijähriger Ausbildungsberuf entstehen. Als Berufsbezeichnung ist "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" vorgeschlagen. Der neue Ausbildungsberuf soll am 1. August 2013 oder 2014 in Kraft treten. Dieser Zeitrahmen stellt sicher, dass die Qualität der Arbeit der Sachverständigen und die anschließende aufwendige Neuorganisation der Ausbildungsgänge in Betrieben und Schulen nicht durch Zeitdruck beeinträchtigt werden.
"Durch die Zusammenlegung bislang verschiedener Büroberufe zu einem neuen einheitlichen Beruf mit Differenzierungsmöglichkeiten im Bürobereich entsteht ein attraktives, klar strukturiertes und modernes Angebot für unterschiedliche Branchen", betont BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser. "Breit angelegte Berufe mit Differenzierungsmöglichkeiten erhöhen die Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt für beide Seiten. Darüber hinaus sind sie in Zeiten sinkender Schulabgängerzahlen im dualen System besser zu organisieren als viele kleine Nischenberufe. Das gilt insbesondere für den Berufsschulunterricht." Deshalb werde das BIBB künftig auch verstärkt auf die Entwicklung von Berufsfamilien oder Berufsgruppen hinwirken. Esser: "Unterschiedliche Berufe mit gleichen oder ähnlichen Ausbildungsinhalten werden hier in Beziehung zueinander gesetzt, um Synergieeffekte bei der Ausbildungsdurchführung zu erreichen. So wird die horizontale Durchlässigkeit zwischen den Berufen, einschließlich der Gewinnung neuer Schnittstellenqualifikationen, verbessert."
Das BIBB hatte mit einer Evaluation der Büroberufe schon frühzeitig Veränderungsbedarf bei diesen aus den Anfängen der 1990er-Jahre stammenden Berufen festgestellt und Vorschläge an die Berufsbildungspraxis unterbreitet. Die Sozialpartner haben sich mit den zuständigen Bundesministerien nun auf wesentliche Eckpunkte der Ausbildung geeinigt. Das neue Berufsprofil ist gekennzeichnet durch Büro- und Geschäftsprozesse, die durch mindestens zwei Wahlqualifikationen mit einer Dauer von jeweils fünf Monaten ergänzt werden. Nicht gewählte Wahlqualifikationen sollen grundsätzlich auch als Zusatzqualifikation vermittelt und geprüft werden können. Die Abschlussprüfung soll künftig "gestreckt", das heißt in zwei Teilen erfolgen. Die Einzelheiten werden durch die Sachverständigen ausgearbeitet.
Parallel dazu wird die Kultusministerkonferenz einen neuen Rahmenlehrplan für die schulische Ausbildung erarbeiten, der die bisherige Fächerorientierung zugunsten einer verstärkten Handlungsorientierung auf eine neue pädagogische Grundlage stellt.
Das BIBB wird im Anschluss an das Neuordnungsverfahren umfangreiche Informationen als Umsetzungshilfen bereitstellen, um das Ausbildungspersonal bei der Planung und Durchführung der neuen Ausbildung zu unterstützen.
Um die Mobilität der Beschäftigten zu steigern, wird das Berufsprofil in einer EUROPASS-Zeugniserläuterung auch in Englisch und Französisch übersetzt werden.
[Pressemitteilung, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 7.3.2012]
02.02.2012 - Frühzeitig die Traumlehrstelle sichern: Noch über 41.000 freie Ausbildungsangebote auf meinestadt.de
Siegburg. Kaum hat das Jahr begonnen, flattern bei deutschen Schülern auch
schon die Halbjahreszeugnisse ins Haus. Für viele Jugendliche an den
weiterführenden Schulen sind dies die Zeugnisse, mit denen sie sich um eine
Lehrstelle bewerben. Dabei sollten Schüler mit ihren Bewerbungen nicht
mehr zu lange zögern, denn noch haben sie eine große Auswahl bei der Suche
nach ihrer Traumlehrstelle. Im Online-Lehrstellenmarkt von Deutschlands
größtem Städteportal meinestadt.de finden sie zurzeit über 41.000
Ausbildungsangebote in ganz Deutschland, davon beginnen die meisten
Positionen noch im Jahr 2012. Gerade im kaufmännischen Bereich gibt es für
dieses Jahr noch zahlreiche Angebote - wie etwa Ausbildungsstellen als
Bankkaufmann/-frau, aber auch klassische Lehrstellen als Koch/Köchin oder
als Verkäufer/in.
Der Online-Lehrstellenmarkt von meinestadt.de bietet jungen Menschen bei
ihrer Suche nach dem Traumjob verschiedene Filterfunktionen: So können sie
etwa im Lehrstellen-Lexikon nach ihrem konkreten Jobwunsch suchen, sich in
zwölf Rubriken, wie etwa "Geschäft & Büro" oder auch "Werkstatt & Fabrik"
über die verschiedenen Berufsbilder dezidiert informieren oder über die
Ortssuche gezielt nach freien Stellen in ihrer Nähe suchen. Um ihre
Ausbildungsplatzsuche noch genauer einzugrenzen, können Schulabgänger auch
nach Angeboten entsprechend ihres Schulabschlusses oder sortiert nach Datum
des Ausbildungsbeginns suchen.
Wer eine passende Lehrstelle gefunden hat, erhält auf meinestadt.de zudem
wertvolle Tipps zur kreativen Gestaltung seines Lebenslaufs und eines
ansprechenden Anschreibens sowie zur professionellen Vorbereitung auf ein
mögliches Bewerbungsgespräch. Außerdem können sich Jugendliche im
Lehrstellenmarkt von meinestadt.de über die verschiedenen
Ausbildungsformen, Weiterbildungs- und Verdienstmöglichkeiten sowie über
aktuelle Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und die derzeit beliebtesten
Ausbildungsberufe informieren.
Schulabgänger, die nicht gleich fündig werden, können für ihre Suche den
kostenlosen Mail-Alert von meinestadt.de nutzen. Dabei werden sie direkt
per E-Mail informiert, sobald es neue Stellenangebote zu ihrer Suchanfrage
gibt. Ein weiteres Angebot von meinestadt.de ist die kostenlose
"Lehrstellen-App" für iPhone und Android, die eine praktische und kompakte
Ausbildungssuche über das Smartphone ermöglicht. Diese steht unter
http://home.meinestadt.de/deutschland/mobil/lehrstellen-app zum Download
bereit.
Der Online-Lehrstellenmarkt von meinestadt.de ist bundesweit für alle
11.337 deutschen Städte und Gemeinden über die Adresse
http://www.meinestadt.de/deutschland/lehrstellen zu erreichen. Mit 7
Millionen Visits im Jahr zählt er zu einer der beliebtesten
Lehrstellenbörsen für Jugendliche in Deutschland. [Pressemitteilung: allesklar.com AG, 1.2.2012]
05.12.2011 - Wie Ausbildungsberufe entstehen
Um die Jugendlichen von heute praxisnah auszubilden und ihnen eine gute Grundlage für ihr zukünftiges Erwerbsleben zu geben, müssen die Inhalte der rund 350 dualen Ausbildungsberufe immer top aktuell und auf die Arbeitsprozesse und Bedarfe in den Betrieben ausgerichtet sein. Aber wer entscheidet eigentlich darüber, ob und wann ein "alter" Beruf modernisiert wird oder gar ein neuer entsteht - und mit welcher Berufsbezeichnung? Wie läuft dieser Prozess der Modernisierung oder Neugestaltung ab? Und wer bestimmt, was die Jugendlichen im jeweiligen Ausbildungsjahr lernen und in ihren Abschlussprüfungen können müssen? Antworten auf diese und andere Fragen gibt die neue Broschüre "Ausbildungsordnungen und wie sie entstehen." des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
Die überarbeitete, bereits in 5. Auflage erscheinende Veröffentlichung informiert über das Verfahren zur Entwicklung von Ausbildungsberufen - ein Verfahren, das in der Welt seinesgleichen sucht. Die Ausbildungsordnungen bilden die Grundlage für die Ausbildung im dualen System. Sie entstehen unter Leitung des BIBB in Zusammenarbeit mit Sachverständigen der betrieblichen Praxis, die von den Spitzenorganisationen der Arbeitgeber und Gewerkschaften benannt werden, sowie Fachleuten des Bundes und der Länder.
In den vergangenen zehn Jahren sind insgesamt 208 Ausbildungsberufe neu geordnet worden, darunter 45 neu geschaffen und 163 modernisiert. In diesem Jahr trat ein neuer Ausbildungsberuf in Kraft, 16 wurden modernisiert.
Die meisten Jugendlichen in Deutschland - knapp zwei Drittel eines Altersjahrgangs - beginnen nach der Schule ihre Berufsausbildung mit einer solchen Lehre. Zurzeit befinden sich bundesweit rund 1,6 Millionen Jugendliche in dieser beruflichen Qualifizierung und werden zu dringend benötigten Fachkräften von morgen ausgebildet.
Das duale System in Deutschland genießt wegen seiner einzigartigen Verbindung zwischen Theorie und Praxis in den beiden Lernorten "Berufsschule" und "Betrieb" weltweit ein hohes Ansehen. Um dieser wachsenden Nachfrage aus dem Ausland gerecht zu werden, hat das BIBB die Broschüre auch in englischer Sprache unter dem Titel "Vocational Training Regulations and the Process Behind Them" aufgelegt.
Beide Broschüren sowie druckfähige Abbildungen ihrer Titelseiten stehen im Internetangebot des BIBB zum kostenlosen Download bereit unter www.bibb.de/neuerscheinungen
[Pressemitteilung: Berufsinstitut für Berufsbildung, 2.12.2011]
01.12.2011 - Die besten Apps für die mobile Jobsuche
Monster, Stepstone, Jobscout und Co.
In Zeiten, in denen beinahe jeder ein Smartphone besitzt, gewinnt auch die mobile Jobsuche an Bedeutung. Jobbörsen liefern ihr Angebot für das iPhone und Android-Endgeräte aus, und selbst auf Facebook wird das Vernetzen mit Karriere-Netzwerken immer wichtiger. Nutzte man iPhone und Co. lange Zeit nur zu Unterhaltungszwecken, halten sich Jobsuchende vermehrt mobil auf dem Laufenden. Wir haben die besten iPhone-, Android- und Facebook-Apps zusammengetragen. [Quelle: MEEDIA, 1.12.2011]
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25.10.2011 - Kultusminister wollen Abitur über Lehre stellen
DIHK kritisiert unrealistischen Blick auf Arbeitsmarkt
Die Kultusminister der Länder stoßen mit ihrer Entscheidung, das Abitur als Bildungsabschluss höher zu bewerten als eine Lehre, auf breite Ablehnung. Gewerkschaften, Wirtschaft und die Bundesregierung kritisieren die Festlegung. Die Entscheidung zeige einen "völlig unrealistischen Blick auf den Arbeitsmarkt", sagte Hans Heinrich Driftmann, Chef des Deutschen Industrie- und Handelskammertags.
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19.09.2011 - Arbeitsagentur informiert über duales Studium
Parallel zur Ausbildung studieren und nach drei bis vier Jahren zwei Abschlüsse in der Tasche haben: Ein duales Studium wird bei Jugendlichen und Arbeitgebern immer beliebter. "Bisher war ein duales Studium vor allem in der Industrie- und Handelsbranche gefragt", sagt der Chef der Düsseldorfer Agentur für Arbeit (BA), Peter Jäger. "Mittlerweile gibt es aber auch Angebote im Handwerksbereich, und auch die Hotelbranche interessiert sich dafür".
Egal in welcher Branche, wer sich für die Kombination von Studium und Ausbildung entscheidet, kann schnell den Überblick verlieren. "Jedes Unternehmen kann ein eigenes Modell anbieten", erklärt Berufsberaterin Annette Linzbach von der BA.
Deswegen informiert die Behörde am Donnerstag, 22. September, bei einem Sonderausbildungstag über Angebote für Abiturienten und Fachoberschulabsolventen. Im Berufsinformationszentrum (BIZ), Grafenberger Allee 300, stellen 45 Betriebe von 15 bis 18 Uhr ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor. Außer Wirtschaftsinformatik und Business Administration gibt es Angebote aus dem Chemieingenieurwesen sowie der Pflegeindustrie.
Für ein duales Studium im Pflegebereich hat sich auch Melina Grund entschieden. Die Ausbildung zur OP-Schwester hat die 22-Jährige abgebrochen. "Ich wollte die Möglichkeit haben, auch in anderen Abteilungen im Krankenhaus zu arbeiten", sagt Grund. Sie studiert ab Oktober an der neuen Fliedner-Fachhochschule für Gesundheits- und Pflegeberufe in Kaiserswerth.
Ein duales Studium sei angesichts des Fachkräftemangels besonders gefragt, sagt BA-Chef Peter Jäger. "Generell ist Düsseldorf in diesem Punkt gut aufgestellt", sagt Jäger. Um im Wettbewerb mit den umliegenden Regionen bestehen zu können, müsse die Stadt aber weiterhin etwas tun. Mit 6,5 Prozent ist die Jugendarbeitslosigkeit in Düsseldorf laut der BA im NRW-Vergleich sehr niedrig. Dazu würden auch Ausbildungsangebote wie ein duales Studium beitragen. "Das müssen wir erhalten und ausbauen", sagt Jäger [Quelle: www.rp-online.de, 18.9.2011]
12.09.2011 - Stiftung Warentest: „KURSNET bundesweiter Testsieger“
KURSNET – das Portal für berufliche Aus- und Weiterbildung der Bundesagentur für Arbeit – ist der Testsieger unter den bundesweiten Weiterbildungsdatenbanken.
GUT (1,6) lautet das Qualitätsurteil der Stiftung Warentest. Im Testkommentar heißt es „Gute Hilfe nicht nur für Arbeitsuchende. Größte Datenbank für berufliche Aus- und Weiterbildung inklusive Hochschulstudiengänge sowie Kurse für Rehabilitanden. Am besten zu bedienen.“ Für das Testkriterium „Bedienbarkeit“ erhielt KURSNET sogar die Note „sehr gut“ (0,6).
Die Stiftung Warentest rät außerdem „In KURSNET der Bundesagentur für Arbeit können Sie nach dem Ausgangsberuf suchen und nach Kursen, die für den Bildungsgutschein zugelassen sind.“
2011 waren insgesamt 26 bundesweite, landesweite und regionale Weiterbildungsdatenbanken im Test vertreten: KURSNET hat bei den 13 bundesweiten Portalen die Nase vorn.
KURSNET ist mit ca. 1,2 Millionen Bildungsveranstaltungen, über 400.000 Bildungsangeboten und rund 18.000 Bildungsanbietern die größte Weiterbildungsdatenbank in Deutschland. Neutral, unabhängig und kostenfrei informiert die Datenbank Bildungsinteressierte u.a. über Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Unternehmen nutzen sie zur aktiven Personalentwicklung.
Stiftung Warentest steht für unabhängige und objektive Warenprüfung. Innerhalb von 45 Jahren hat die Einrichtung annähernd 87.000 Produkte und über 1.700 Dienstleistungen geprüft.
Zum Portal KURSNET [www.kursnet.arbeitsagentur.de]
[Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit, 12.9.2011]
23.08.2011 - Jetzt noch schneller zur passgenauen Jobanzeige - mit dem neuen Stellenmarkt-Onlineshop von meinestadt.de
Siegburg (ots) - Ein attraktives Layout, eine erweiterte Produktpalette und eine besonders nutzerfreundliche Bedienung: Der neue Stellenmarkt-Shop von meinestadt.de präsentiert sich unter https://job-shop.meinestadt.de in optimierter Version und bietet ab sofort noch mehr Transparenz. Künftig ist es für Kunden noch einfacher, online eigenständig eine professionelle Jobanzeige im Stellenmarkt von meinestadt.de aufzugeben - und damit zielgenau nach passenden Bewerbern zu suchen.
Egal ob eine Stellenanzeige für Auszubildende oder für Fach- und Führungskräfte: Der neue Stellenmarkt-Shop zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität sowie ein großes Produktangebot aus. Eine vereinfachte Navigation sorgt dafür, dass Inserenten chronologisch und optimal durch die Eingabemaske geführt werden. In wenigen Schritten tragen sie so bequem alle Informationen ein. Zusätzlich zu den bisherigen "Pay per Click"-Anzeigen können nun für beide Anzeigen-Modelle auch so genannte Festpreisanzeigen mit 28-tägiger Laufzeit gebucht werden. Über die Reichweiten-Auswahl bestimmen Nutzer zudem selbst, ob sie die Stelle regional, bundes- oder landesweit ausschreiben möchten.
Der neue Shop von meinestadt.de bietet nicht nur ein ansprechendes Design, sondern auch die Möglichkeit, die Stellenanzeige vielseitig und ganz nach den persönlichen Bedürfnissen zu gestalten. Ab sofort stehen den Nutzern fünf verschiedene Layouts zur Verfügung, die zusätzlich zum Firmenlogo auch die Einbindung von Fotos erlauben. Mit "Mehrwertdiensten" wie der Top-Positionierung als "Tipp der Woche" oder der Option "Refresh" zur automatischen Aktualisierung des Veröffentlichungsdatums können sie ihre Anzeige individuell optimieren und attraktiver platzieren. "Onlineshops sind in der heutigen Zeit ein sehr wichtiger Anlaufpunkt für unsere Kunden", sagt Frauke von Hagen, COO Stellenmarkt bei meinestadt.de. "Dank der optimierten Shop-Navigation und der zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten der Anzeigen können unsere Kunden jetzt - wann immer sie möchten - ihr Inserat völlig eigenständig aufgeben." [Pressemitteilung allesklar.com AG, 19.08.2011]
22.08.2011 - Handlich und farbig: Das aktuelle „Studien- & Berufswahl 2011/2012“ ist da
Ab sofort ist die 41. Ausgabe des grünen Klassikers „Studien- & Berufswahl“ erhältlich – komplett aktualisiert, mit verbesserter Leserführung, in neuem Format und ganz in Farbe.
Schwerpunkt des Buches ist – wie auch in den vergangenen Jahren – die Übersicht über alle Studiengänge in Deutschland. Tabellen zeigen auf, welche Hochschulen das jeweilige Fach anbieten. Und damit angehende Studierende auch gleich wissen, was auf sie zukommt, wird jeder Studienbereich – von Architektur über Geologie bis Zahnmedizin – kurz charakterisiert und mit einem Ausblick auf die Beschäftigungsmöglichkeiten versehen.
Auch für die, die noch nicht wissen, wie es nach dem Abitur weitergeht, hält „Studien- & Berufswahl“ wertvolle Infos bereit. Im Kapitel „Orientieren!“ werden Tipps gegeben, wie man einen passenden Studiengang oder Ausbildungsberuf findet und welche weiteren Quellen man bei der Selbsterkundung zurate ziehen kann. Diejenigen, die noch eine Auszeit nehmen wollen, erhalten Informationen über Überbrückungsmöglichkeiten, und wer sich für eine Ausbildung interessiert, erfährt, welche interessanten Ausbildungsberufe für Studienberechtigte es in unterschiedlichen Branchen gibt.
Herausgegeben wird das rund 600 Seiten starke Handbuch von den Ländern und der Bundesagentur für Arbeit. Schülerinnen und Schüler in Vorabgangsklassen an Schulen, die zur allgemeinen Hochschulreife führen, und in Abschlussklassen an Schulen, die die Fachhochschulreife vermitteln, erhalten es kostenlos in ihrer Schule. Alle anderen können es zum Preis von 9,80 Euro im Buchhandel kaufen oder direkt beim Verlag Willmy Consult & Content GmbH bestellen, am besten per E-Mail an stub-redaktion@willmycc.de.
Ergänzend zum Handbuch bietet die Internetseite www.studienwahl.de Informationen zur Studien- und Berufsorientierung. Neben dem „Finder“ gibt es noch eine Menge interessanter Elemente wie News, ein Thema des Monats, eine Praktikumsbörse sowie eine Übersicht über Vorkurse, Schnupperstudien und Infoveranstaltungen von Hochschulen. Auch ein kostenloser Newsletter kann abonniert werden.
Seit Anfang des Jahres gibt es „Studien- & Berufswahl“ übrigens auch als kostenlose App für iPhone und iPads – für eine bequeme und schnelle Suche nach Studiengängen von unterwegs. [Pressemitteilung derBundesagentur für Arbeit, 19.08.2011]
28.06.2011 - Frisches Design und komfortable Suche
Neu gestaltete abi>> Website mit erweiterten Funktionen online
NÜRNBERG – Aufgeräumt und mit einer neuen Studiengangsuche ausgestattet: Nach einem Relaunch präsentiert sich das abi>> Portal der Bundesagentur für Arbeit Schülern, Studienanfängern, Lehrern und Eltern in zeitgemäßer Optik und verbesserter Funktionalität.
Ausbildung oder Studium? Auf jeden Fall heißt die Devise am Ende der Schulzeit erst mal informieren – und das tun Abiturienten am besten unter www.abi.de. Das Portal wurde nicht nur ein bisschen aufpoliert – also mit neuen Bildern ausgestattet, besser geordnet und mit einem leicht zugänglichen Archiv versehen – sondern wartet neuerdings auch mit einer integrierten Studiengangsuche auf.
Auf jeder Seite können Nutzer nun ihren Wunschstudiengang in ein Suchfeld eingeben. Die Ergebnisliste mit den Hochschulen, die das jeweilige Fach anbieten, erscheint in einem neuen Fenster, direkt im Portal studienwahl.de. Bei Studienreportagen und Arbeitsmarktberichten können sich interessierte Leser zusätzlich über einen Link direkt alle Hochschulen anzeigen lassen, an denen der im Artikel genannte Studiengang angeboten wird.
Aber es gibt noch weitere Neuerungen: Die „Themen der Woche“, in denen jede Woche ein anderes Thema rund um Studium und Beruf ausführlich behandelt wird, sind ab sofort in einem Archiv gelistet, sodass auch später noch ein direkter Zugriff möglich ist.
Auch in den Rubriken hat sich einiges getan: Das Wichtigste aus jeder Rubrik wird jetzt zusätzlich mit Infotexten unter dem Punkt „abiwiki“ zusammengefasst. Und damit nicht nur der Anfang gut aussieht, gibt es am Ende jeder Rubrikseite jetzt auch eine „Übersicht“, in der alle vorhandenen Artikel aufgelistet werden. So wird das Stöbern und die Suche nach interessanten Berufen und Studiengängen noch einfacher. Und wer einen hilfreichen Artikel weiterempfehlen möchte, kann das nun ganz einfach mit einem Klick auf eine direkte Verknüpfung zu Facebook, Twitter und Co. erledigen.
[Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit, 28.06.2011]
10.02.2011 - Duale Studiengänge immer beliebter
Die Beliebtheit dualer Studiengänge nimmt weiter zu: 2010 stieg das Angebot an dualen Studiengängen in Deutschland um 12,5 %. Die Steigerungsrate lag damit um mehr als das Dreifache höher als im Vorjahr. Auch die Zahl der beteiligten Unternehmen wuchs um rund 9 %, die der Studierenden nahm um mehr als 6 % zu. Dies sind Ergebnisse einer Auswertung der Datenbank "AusbildungPlus" des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Duale Studiengänge sind eine besonders innovative, attraktive und praxisnahe Studienform, die sich seit Jahren bei Betrieben und Jugendlichen einer wachsenden Beliebtheit erfreut. Dabei wird eine praktische Ausbildung im Betrieb mit einer theoretischen Ausbildung an einer (Fach-)Hochschule oder Berufsakademie kombiniert. Studierende erhalten so die Möglichkeit, in zahlreichen Studiengängen gleichzeitig zwei Abschlüsse zu erwerben: einen Berufs- und einen akademischen Abschluss.
Besonders deutliche Zuwächse sind vor allem in den Studiengängen der sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu verzeichnen. So erreichten zum Beispiel die allgemeinen Ingenieurwissenschaften mit einer Steigerung von 23,5 % der angebotenen dualen Studiengänge den höchsten Wert aller Fachbereiche. Ebenfalls deutlich über den durchschnittlichen Steigerungsraten liegen die Bereiche Elektrotechnik, Bauingenieurwesen und Maschinenbau/Verfahrenstechnik. Auch die Zahl der Studierenden in den MINT-Fächern erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Viertel. Unternehmen und Hochschulen reagieren mit ihrem verstärkten Angebot auf die zu erwartenden Engpässe in diesen Bereichen.
"AusbildungPlus" ist ein Projekt des BIBB, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. "Herzstück" ist eine Datenbank, die bundesweit über duale Studiengänge und Zusatzqualifikationen in der dualen Berufsausbildung informiert. Zurzeit enthält die Datenbank mehr als 900 duale Studiengänge und über 2.200 Zusatzqualifikationen. Interessierte Jugendliche können die Datenbank kostenlos nach passenden Angeboten durchsuchen. Anbieter - zum Beispiel Betriebe, (Fach-)Hochschulen oder Berufsakademien - können ihre Ausbildungs- und Studienangebote ebenfalls kostenlos veröffentlichen. [Pressemitteilung, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 10.2.2011]
02.02.2011 - Von klassischer Literatur bis E-Commerce: Buchhändler-Ausbildung modernisiert
Die Buch- und Medienbranche verändert sich rasant: Neue Vertriebswege im Internet (E-Commerce) und das elektronische Buch (E-Book) gewinnen zunehmend an Bedeutung, die Anforderungen an die Beschäftigten wandeln sich. Damit der Nachwuchs in dieser vielseitigen Branche zukunftsorientiert ausgebildet werden kann, hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag der Bundesregierung und gemeinsam mit den Sozialpartnern und Vertretern der Länder die aus dem Jahr 1998 stammende Ausbildungsordnung zum Buchhändler/zur Buchhändlerin aktualisiert. Wichtigste Aspekte der Modernisierung sind neben der Berücksichtigung der neuen Vertriebswege auch die Kundenorientierung und Kundenbindung, das Marketing und die Integration von Wahl- und Zusatzqualifikationen in die neue Ausbildungsordnung. Sie tritt zum 1. August 2011 in Kraft.
Die bisherigen Ausbildungsschwerpunkte Sortiment, Verlag und Antiquariat finden sich nun in jeweils sechsmonatigen "Wahlqualifikationseinheiten" wieder, von denen alle Auszubildenden eine Einheit durchlaufen müssen. Hinzu kommen drei weitere jeweils dreimonatige Einheiten, aus denen die Auszubildenden je nach individueller Schwerpunktsetzung und passend zum betrieblichen Umfeld wiederum eine zu wählen haben. Diese Wahleinheiten qualifizieren die Auszubildenden alternativ in den Bereichen Gestaltung einer spezifischen Warengruppe, buchhändlerische Projekte oder buchhändlerisches E-Business.
Die nicht gewählten dreimonatigen Einheiten stehen allen Auszubildenden als Zusatzqualifikationen zur Verfügung. Hierdurch können Auszubildende bereits während der regulären Ausbildungszeit Kompetenzen und Qualifikationen erwerben, die über die eigentlichen Ausbildungsinhalte hinausgehen. Die Zusatzqualifikationen werden in einer gesonderten Prüfung abgenommen und im Zeugnis dokumentiert. Das Angebot richtet sich daher vor allem an besonders leistungsstarke Auszubildende.
Der Buchhändler/die Buchhändlerin ist nach dem Musikfachhändler/der Musikfachhändlerin der zweite neugeordnete Ausbildungsberuf, in dem Zusatzqualifikationen unter Bezug auf § 49 BBiG (Berufsbildungsgesetz) direkt in die Ausbildungsordnung integriert werden.
Der Buchhändlerberuf stößt auf steigendes Interesse: Im Jahr 2010 wurden 664 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, 91 mehr als im Vorjahr. Der Anteil weiblicher Auszubildender liegt bei knapp 84 Prozent. Weitere Informationen unter www.bibb.de/de/52151.htm [Pressemitteilung BIBB, 2.02.2011]
12.10.2010 - Mobile Ausbildungsplatzsuche von meinestadt.de jetzt auch für Android-Geräte
Siegburg. Kurz nach dem Start des Ausbildungsfinders für das iPhone ist die
meinestadt.de-App für die Ausbildungsplatzsuche nun auch für Android- Geräte
verfügbar. Damit deckt meinestadt.de nun sein Angebot für beide großen
Smartphone-Märkte ab und ermöglicht vielen Jugendlichen die mobile
Lehrstellensuche. Die neue kostenlose Ausbildungsfinder-App für Android-
Geräte präsentiert der Stellenmarkt von meinestadt.de erstmals auf der
Personalmesse "Zukunft Personal" vom 12. bis 14. Oktober in Köln.
Mit dem neuen Ausbildungsfinder für alle Android-Handygeräte können
Jugendliche, aber auch Eltern oder Lehrer, bequem unterwegs nach Lehrstellen
und Ausbildungsplätzen in ihrer Region suchen. Android-Nutzern, die die
kostenlose App auf ihrem Gerät installiert haben, werden automatisch alle
freien Ausbildungsplätze aus ihrer Stadt und dem direkten Umkreis angezeigt.
Die Ausbildungsangebote werden über die Lehrstellenaktion "Perspektive
Jugend" gemeldet oder kommen aus dem Lehrstellenpool der Bundesagentur für
Arbeit und weiteren Kooperationspartnern.
Mit Hilfe von elf Berufskategorien (u.a."Rund um Medien", "Mit und für
Menschen") und Filterfunktionen kann die Suche thematisch eingeschränkt
werden. Die Ausbildungsplätze werden mit kompakten Informationen zum
Ausbildungsbetrieb, Standort und Ausbildungsbeginn dargestellt.
Interessante Angebote können als Favoriten gespeichert und per E-Mail auch
an Freunde oder Bekannte weitergeleitet werden.
Unternehmen, die mit einer Premium-Lehrstellenanzeige im Online-
Lehrstellenmarkt von meinestadt.de präsent sind, werden automatisch auch mit
Logo im neuen Ausbildungsfinder angezeigt - sowohl auf dem iPhone als auch
auf den Android-Smartphones. Für Unternehmen, die besonders auffallen
wollen, bietet das Städteportal zudem die Option, als "Top-Ausbilder"
direkt in die Lehrstellen-App integriert zu werden.
Weitere Informationen und Download der App "Ausbildungsfinder" für Android
und iPhone: http://home.meinestadt.de/deutschland/mobil/lehrstellen-app
[Pressemitteilung: allesklar.com AG, 12.10.2010]
11.10.2010 - Finden Sie Ihren Wunschberuf noch schneller. Die Bundesagentur für Arbeit startet ihr erstes App. (gekürzt)
Jeder kann sich jetzt noch leichter über Berufe informieren. Ab sofort stellt die Bundesagentur für Arbeit (BA) eine BERUFE.TV-Applikation im App-Store bereit. Die BERUFE.TV-Applikation wird dem Nutzer kostenfrei zum Download angeboten. Nach Download der Applikation können unabhängig von fest installierten PCs Filme in guter Qualität, jederzeit beliebig oft aufgerufen werden. Applikationen zeichnen sich durch eine einfachere und kundenfreundliche Navigation aus und bieten dabei technisch ähnliche Funktionalitäten wie das Filmportal BERUFE.TV.
BERUFE.TV [ www.berufe.tv ] ist das Filmportal der BA. Seit dem Starttermin hat sich das Onlineangebot als Orientierungsmedium fest etabliert. Täglich nutzen ca. 10.000 Zuschauer das ständig wachsende Filmangebot von zur Zeit schon über 170 Berufsfilmen. Durch die gezielte Verknüpfung und Unterstützung anderer BA-Online Angebote, wie z. B. BERUFENET, planet-beruf.de oder abi.de hat BERUFE.TV seine Position als BA-Filmportal weiter gestärkt und ausgebaut.
Das wandelnde Nutzungsverhalten der Zielgruppen im Internet und die rasche Verbreitung von mobilen internetfähigen Endgeräten, wie z.B. Smartphones und internetfähigen mp3-Geräten, hat die Nutzung von Online-Informationsangeboten deutlich verändert.
Mehr Informationen zur BERUFE.TV App finden Sie auf www.berufe.tv.
[Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit, 1.10.2010]
31.08.2010 - Neues Berufsbild bei telegate: Webproducer erstellen Internetseiten
Planegg-Martinsried, 31. August 2010 – Mit der Erstellung und Pflege professioneller Internetseiten für kleine und mittelständische Unternehmen hat telegate ein neues Service-Angebot auf den Markt gebracht. Das Produkt „firmenWEBSITE“ richtet sich an Geschäftskunden, die bislang keinen Internetauftritt haben oder die bestehende Website erneuern wollen. Durch die Schaffung des neuen Service-Angebots entsteht an den telegate Call Center-Standorten in Mecklenburg-Vorpommern ein neues Berufsbild: Webproducer übernehmen in enger Abstimmung mit den Kunden die Konzeption, Erstellung und Pflege der Internetseiten. Am telegate Standort Rostock wurden in den vergangenen 3 Monaten 30 neue Arbeitsplätze geschaffen.
„Durch den Aufbau unseres neuen Angebots konnten wir ein komplett neues Berufsbild an unseren Call Center Standorten etablieren“, kommentiert Jörn Hausmann, Business Unit Manager bei der telegate AG. „Die Tätigkeit als Webproducer ist umfangreich, anspruchsvoll und bietet potentiellen Bewerbern eine interessante Einstiegsmöglichkeit in unser Unternehmen. Gleichzeitig ist dies eine neue berufliche Perspektive für Mitarbeiter, die bereits in unserem Geschäftsbereich ‚Telefonauskunft’ tätig sind und sich weiterentwickeln wollen“. Am Standort Rostock arbeiten aktuell 30 Webproducer an der Umsetzung von Internetseiten für Geschäftskunden.
Schulungen für Webproducer
Die Tätigkeit als Webproducer erfordert spezialisierte Fähigkeiten insbesondere im technischen Bereich. Alle Webproducer erhalten bei telegate vor Beginn ihrer Tätigkeit eine strukturierte Ausbildung. Diese umfasst den Umgang mit Softwareanwendungen, fundierte Kenntnisse im Bereich Webdesign, Suchmaschinenoptimierung und Grafik aber auch Kommunikations-Schulungen für den erfolgreichen Umgang mit den Geschäftskunden. „Wir suchen kreative, teamorientierte Mitarbeiter, die Erfahrung in der Gestaltung von Websites haben, wie beispielsweise Mediengestalter oder Webdesigner. Da die Webproducer in direktem Kontakt mit den Kunden stehen, ist eine ausgeprägte Kunden- und Serviceorientierung ebenfalls sehr wichtig“, so Jörn Hausmann. telegate plant, mittelfristig auch an einem weiteren Call Center-Standort Webproducer einzustellen.
Die Zielgruppe: kleine und mittelständische Unternehmen
Die „firmenWEBSITE“ bietet Gewerbetreibenden einen professionellen Internetauftritt ohne großen Aufwand. telegate übernimmt für eine monatliche Pauschale die gesamte Konzeption, Produktion und Pflege der Website. Dazu gehören die Domainregistrierung, die Erstellung des Designs, die Programmierung sowie die Erstellung von Videoclips, welche in die Website eingebunden werden können. Darüber hinaus kümmern sich die Webproducer auch um die Themen Suchmaschinenoptimierung und Webhosting.
Weitere Informationen und Beispiele zur „firmenWEBSITE“ gibt es unter www.telegate-media.de/firmenwebsite. Aktuelle Stellenanzeigen finden sich unter: http://www.telegate.com/htm/de/Karriere.htm
[Pressemitteilung, telegate AG, 31.08.2010]
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